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Verkehrschaos in Grafing: Lagegespräch im Landratsamt: Umgehende Verbesserungen vereinbart

28.04.2017 - Lagegespräch im Landratsamt zum Verkehrschaos in Grafing: Umgehende Verbesserungen vereinbart. Aufgrund anhaltenden Kritik und der geschilderten Probleme bzgl. der Verkehrssperrungen i Grafing hat Landrat Robert Niedergesäß kurzfristig a Freitagvormittag alle Beteiligten z einem Lage-, bzw. Krisengespräch ins Landratsamt eingeladen.

Verkehrschaos in Grafing

Lagegespräch im Landratsamt: Umgehende Verbesserungen vereinbart 

Aufgrund anhaltenden Kritik und der geschilderten Probleme bzgl. der Verkehrssperrungen in Grafing hat Landrat Robert Niedergesäß kurzfristig am Freitagvormittag alle Beteiligten zu einem Lage-, bzw. Krisengespräch ins Landratsamt eingeladen. Anwesend waren rund 20 Personen, darunter Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr, Landtagsabgeordneter Thomas Huber, Vertreter der Polizei, der Deutschen Bahn, der S-Bahn München, der Südostbayernbahn, der Baufirma sowie des Landratsamtes und der Stadtverwaltung.

 

Der Landrat hält zunächst fest, dass die Maßnahme eine Baustelle der Bahn und nicht des Landkreises ist. Der Landkreis ist primär zuständig für die Schülerbeförderung zu den Schulen des Landkreises sowie für die allgemeinen Buslinien, beides laufe nach kleinen anfänglichen Unstimmigkeiten gut. Für die Beförderung zu den Grund- und Mittelschulen ist die Stadt Grafing verantwortlich. Landkreis und Stadt haben von Anfang an eingefordert, dass einer der beiden innerstädtischen Bahnübergänge für den Fußgänger- und Autoverkehr offen bleiben muss. Das war seitens der Baufirmen ursprünglich so nicht geplant. 

 

Die Komplexität der Planung und Koordination des Ersatzverkehrs entsteht dadurch, dass nicht nur der Schienenverkehr mit Bussen abgewickelt werden muss, sondern eben auch die Anbindungen an Regionalbusse und Schulbusse erhalten bzw. geschaffen werden müssen. Deshalb sind seit vielen Monaten Fachleute aus dem Landratsamt, der Stadt Grafing des MVV, der Südostbayern-Bahn, der DB in den Planungsprozess eingebunden. Die ausführende Firma, die Untere Verkehrsbehörde im Landratsamt, die Polizei, das Straßenbauamt  und die Stadt haben die notwendigen Sperrungen und die daraus sich ergebenden Änderungen bei der Verkehrsführung einvernehmlich geregelt bzw. abgestimmt, formal müssen die Bescheide dann von der Verkehrsbehörde unterzeichnet werden.

 

Kernpunkt der Kritik bzw. der Probleme ist wohl insbesondere die Schließung der Bahnübergänge und die wohl nicht perfekte Information der Bevölkerung. Ansonsten haben die Bahn und die beteiligten Unternehmen die  Bevölkerung u.a. mit über 10.000 Flyern über die Bauphase und den Schienenersatzverkehr informiert, auch die Schulen wurden im Detail über die anstehenden Maßnahmen informiert.

 

Polizei, S-Bahn und Südostbayernbahn haben zudem rückgemeldet, dass bei ihnen kaum bis keine Kunden- zw. Bürgerbeschwerden eingegangen sind.  
 
In dem gut einstündigen Gespräch wurde im Ergebnis folgendes einvernehmlich vereinbart:

 

1. Es werden umgehend drei von vier Bahnübergänge im Innenstadtbereich (Münchner Straße, Bahnhofstraße und verlängerte Jahnstraße) für den Fußgängerverkehr grundsätzlich geöffnet, wenn dort gerade keine Baumaßnahmen u.a. mit dem 600 Meter langen Schienenfahrzeug  stattfinden. Die Baufirma hat die umgehende Umsetzung zugesichert. Die Bauarbeiter werden selbst während der Arbeiten den Menschen über die Gleiskörper helfen, so dies irgendwie darstellbar ist.  Ein Bahnübergang bleibt wie bereits anfangs von Landratsamt und Stadt gefordert, immer für den Autoverkehr offen (Bahnhofstraße oder Jahnstraße).

 

2. Die Busunternehmen, die den Schienenersatzverkehr zu verantworten haben, sorgen umgehend für eine bessere Beschilderung an den Bussen.

 

3. Die beteiligten Behörden werden kommende Woche noch einmal die vorübergehende Bushaltestelle an der Leonhardi-Kirche auf Verkehrssicherheit überprüfen und Entzerrungsmöglichkeiten untersuchen. Auch eine Intensivierung des Lotsendienstes soll geprüft werden.   

 

4. Grundsätzlich soll und muss die Kommunikation weiter verbessert werden, hier sind alle Beteiligten gefordert.

 

Landrat Robert Niedergesäß ist zufrieden mit den Ergebnissen und dankte allen Beteiligten für ihre kurzfristige Teilnahme und die Bereitschaft zum Handeln. "Ich hoffe, wir können die Situation somit für die betroffenen Bürger kurzfristig verbessern."



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