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Adoptivfamilien auf Ausflug

28.07.2017 - „Schön, dass auch so viel Zeit zum Reden war“, waren sich die etwa 70 Teilnehmer des diesjährigen Ausflugs für Adoptivfamilien einig. Sie sind auf die Doagl-Alm in den bayerischen Voralpen gewandert.

Die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle (GAV) aus den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Ebersberg, Mühldorf sowie von Stadt- und Landkreis Rosenheim und Traunstein hatte zu dem Ausflug eingeladen. „Bei sonnigem Wanderwetter trafen sich die Familien am Wanderparkplatz Spatenau. Während des Aufstiegs hatten alle viel Spaß mit einem „Wanderbingo“. Mit Aufträgen wie beispielsweise „Findet jemanden, der jonglieren kann“ oder „Sucht jemanden, der gerne Geisterbahn fährt“ und Aufgaben wie „Bringt eine andere Gruppe zum Lachen, in dem ihr einen Witz erzählt“, wurde der Weg nicht lang. Die Familien kamen dadurch schon unterwegs gut ins Gespräch, hatten viel zu lachen und den Ansporn, natürlich mindestens ein Bingo, also vier Unterschriften in einer Reihe, auf dem vorbereiteten Rallyezettel vervollständigen zu können“, berichtet Carmen Köngeter, zuständige Sozialpädagogin im Kreisjugendamt Ebersberg. „Auf der Doagl-Alm stand dann erst einmal die gemütliche Einkehr im Vordergrund, bei der von der Currywurst bis zum Kaiserschmarrn jeder nach seinem Geschmack auf der reichhaltigen Speisekarte etwas finden konnte. Die Kinder hatten jedoch kaum Zeit zum Essen, denn gleichzeitig wurde das Jungvieh auf die Alm gebracht und faszinierte alle mit seiner Freude über die neugewonnene Freiheit, die die Tiere mit „Kuhgalopp“ und „Kuhbocksprung“ temperamentvoll zum Ausdruck brachten“, erzählt Köngeter weiter. „Während die Kinder anschließend mit Begeisterung Papierfrösche bastelten, die sogar hüpfen konnten und bei Spielen viel Spaß hatten, nutzten die Eltern in der gemütlichen Atmosphäre die Gelegenheit zum Erzählen, Lachen und Diskutieren“, schildert die Sozialpädagogin den weiteren Verlauf des Wandertages. Ein Thema beim Erfahrungstausch zwischen den Eltern war die Aufklärung der Kinder über ihre Herkunft und der Umgang mit der doppelten Elternschaft. Alle waren sich einig, dass man von Beginn an offen und selbstverständlich mit der Adoptionssituation umgehen sollte. Und, dass es notwendig sei, sich immer wieder sowohl mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen als auch mit den bunten Lebensfacetten, die die unterschiedlichsten Herkunftssituationen der Kinder mit sich bringen und das Gespräch darüber lebendig zu halten. Die veranstaltenden Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen standen Eltern und Kindern zum Austausch zur Verfügung und freuten sich sehr über die lebhaften und interessanten Gespräche, die deutlich machten, dass diese Offenheit schon selbstverständlich geworden ist. Die Auseinandersetzung mit der Biographie steht deshalb auch im Mittelpunkt der jährlich stattfindenden Fortbildungsveranstaltung der GAV für Adoptiveltern. Termin in diesem Jahr ist der 22. Oktober 2017. Den teilnehmenden Adoptiveltern werden in Zusammenarbeit mit der Diplom-Psychologin Annemarie Renges Ideen zu Inhalten und Gestaltung eines „mitwachsenden“ Lebensbuches vorgestellt. Die Ausschreibung für die Fortbildung erfolgt gesondert rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn.


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