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Heizen mit Holz in Kaminöfen

06.12.2016 - Auf die Informationsbroschüre „Heizen mit Holz in Kaminöfen“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt weist Katharina Schierl, Umweltingenieurin im Landratsamt hin.

„Tipps zur umweltfreundlichen Bedienung – für eine entspannte Nachbarschaft“, ist der Untertitel der Broschüre. Holz, so heißt es im Vorwort, ist erneuerbare Energie, die bei nachhaltiger Forstwirtschaft immer wieder neu zur Verfügung steht. Im Kaminofen wird daraus gemütliche Wärme. Alles perfekt also? Nicht ganz, wie in der Broschüre zu lesen steht. Jeder kennt die qualmenden Schornsteine auch in Wohngebieten und viele fühlen sich durch den Rauch beeinträchtigt. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Etwa zehn Prozent der Feinstaubbelastung in Deutschland ist auf Holzfeuerungen zurückzuführen. Kaminöfen haben wegen ihrer weiten Verbreitung und vielfach auch wegen technischer Mängel und fehlerhafter Bedienung daran einen besonders hohen Anteil. Dass das nicht sein muss, zeigen zahlreiche Tipps in der Infobroschüre. So sind eine hohe Feuerraumtemperatur und die richtige Verbrennungsluftzufuhr Voraussetzungen für eine emissionsarme Verbrennung von Scheitholz und Holzbriketts im Kaminofen. Nur naturbelassenes Holz kann dort schadstofffrei verbrennen. Holz, das mit Holzschutzmitteln, Lacken oder Farben behandelt wurde oder beschichtet oder verleimt ist, ist dafür ungeeignet. Bei der Verbrennung im Feuerraum werden manche der Stoffe teilweise chemisch verändert und gelangen mit dem Abgas in die Nachbarschaft. Die Stoffe können krebserregend sein und Schäden an der Feuerungsanlage verursachen. Nicht in einem Kaminofen verbrannt werden dürfen zum Beispiel Rindenbriketts, Obstkisten, Paletten und Papier. Letzteres sollte ebenso wie Kartonagen auch nicht als Anzündmaterial verwendet werden, weil damit keine hohen Temperaturen erreicht werden und Druckfarben und Bleichmittelrückstände zu unnötigen Schadstoffemissionen führen. Zum Anfeuern viel besser eignen sich dünn gespaltenes Holz, wachsgetränkte Holzfaserblöcke oder Holzwolle. Damit sich im Feuerraum hohe Temperaturen einstellen und die Verbrennungsluft überall in ausreichender Menge zuströmen kann, muss das zur Verbrennung genutzte Scheitholz einige Voraussetzungen mitbringen: Der Wassergehalt sollte zwischen 15 und 20 Prozent liegen, die Scheitlänge sollte so bemessen sein, dass die Scheite mit mehreren Zentimetern Abstand zur Wand auf den Boden des Brennraums gelegt werden können, ihr Umfang sollte 10 bis 30 Zentimeter betragen und die Scheite sollten gespalten sein und keine Staub- und Schmutzanhaftungen aufweisen.

Weitere Informationen zu diesem Thema und die Broschüre erhalten Interessierte im Landratsamt unter der Telefonnummer (08092) 823 227 oder per E-Mail mit der Adresse katharina.schierl@lra-ebe.de

Heizen mit Holz


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