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Berufsfachschule für Kinderpflege: eine wichtige Zukunftsentscheidung in der beruflichen Bildung und für einen familienfreundlichen Landkreis!

Meldung vom 08.12.2021

Landrat Robert Niedergesäß zeigt sich sehr erfreut über die Entscheidung der Staatsregierung, eine Berufsfachschule für Kinderpflege im Landkreis Ebersberg zu gründen. „Die jahrelangen Bemühungen seit Beginn der Planungen für das Berufsschulzentrum im Jahr 2016 haben sich gelohnt“, konstatiert er.

Der Landkreis Ebersberg verzeichnet seit Jahrzehnten ein stärkeres Wachstum als die gesamte Region 14 sowie die Landeshauptstadt München und das Münchner Umland. Es ziehen mehr Familien in den Landkreis Ebersberg zu als weg und auch bei den 18- bis 24-Jährigen verzeichnet der Landkreis ein Plus. Nach einer Auswertung der Gastschülerzahlen der letzten Jahre haben jeweils 25 junge Menschen in Vollzeit eine Berufsfachschule für Kinderpflege besucht. „Sobald die Ausbildung auch im Landkreis Ebersberg beginnen kann, erwarten wir hier einen spürbaren Anstieg, den wir auch brauchen, weil die örtlichen Einrichtungen seit Jahren mit einem Personalmangel, der sich sowohl auf die Fach- als auch auf die Ergänzungskräfte bezieht, kämpfen“, so der Landrat. Das Kultus- und das Finanz- und Heimatministerium haben dem Antrag des Landkreises Ebersberg jetzt zugestimmt.

„Wir freuen uns nicht zuletzt deshalb besonders über diese Genehmigung, weil sie ein erster Baustein und ein weiteres positives Signal für das geplante Berufsschulzentrum in unserem Landkreis ist“, erklärt Niedergesäß. „Wir sind ein sehr junger Landkreis und der Bedarf an Betreuung der Kleinsten durch gut ausgebildete Fachkräfte ist hoch. Die Möglichkeit eine solche Ausbildung wohnortnah zu erhalten, könnte durchaus Einfluss haben auf die Entscheidung für diesen Beruf mit Zukunft. Mit dieser Genehmigung ist auch die Basis für die Fachakademie für Sozialpädagogik gelegt, die fachlich auf der Berufsfachschule aufbaut. Es gilt nun, zeitnah eine räumliche Interimslösung für den Beginn des Schulbetriebs zu finden und die weiteren Schritte bis hin zur Probeeinschreibung vorzubereiten“, so der Landrat.