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Corona-Virus: Aktuelle Informationen, Stand 26. Februar 2021

Meldung vom 26.02.2021

Fortlaufend die aktuellsten Entwicklungen und Maßnahmen zum Thema Coronavirus im Landkreis Ebersberg

Weitere Informationen zum Corona-Virus +++ 7-Tage-Inzidenz & aktuelle Corona-Regeln

Freitag, 26. Februar 2021

Am Freitag, 26. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 7 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag 4 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 111 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 4742 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4469 gelten als geheilt, 162 sind leider verstorben. 182 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 26. Februar, 0 Uhr bei 49,4. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 25. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 49,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden aktuell elf Patienten mit einem positiven Corona-Test behandelt. Sieben kommen aus dem Landkreis. Zwei müssen auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es vier Verdachtsfälle.

Über das Impfzentrum Ebersberg haben bisher 7122 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 4011 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 4,9 Prozent.

Heute werden 360 Impfdosen der Firma Moderna, 1100 von AstraZeneca und 768 von Biontech im Landkreis erwartet. Für kommenden Dienstag sind 750 Dosen des Vakzins von Biontech angekündigt, ebenso am nächsten Freitag. Dann sollen auch 800 Impfdosen von AstraZeneca eintreffen.

Für eine Impfung registriert haben sich inzwischen 28439 Landkreisbürgerinnen und –bürger. 1934 Einladungen zu einer Impfung sind versandt worden. 984 Empfänger haben bereits einen Termin vereinbart.

In den beiden kommenden Nächten wird das Impfzentrum in Ebersberg um sechs Arztzimmer erweitert. Sie sind zunächst für Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vorgesehen. Voraussichtlich ab kommenden Mittwoch können in den zusätzlichen Räumen ca. 300 Impfungen täglich durchgeführt werden. Bis Ende März soll eine Außenstelle im Landkreisnorden einsatzbereit sein. Zielvorgabe der Staatsregierung sind 1200 Impfungen im Landkreis pro Tag. Das kann dann inklusive der Impfungen durch mobile Teams erreicht werden.

Der Bund hat die Coronavirus-Impfverordnung vom 8. Februar 2021 geändert. Nun erhält auch das Personal in Kinderbetreuungs-einrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen, Förderschulen eine höhere Priorisierung. Die Beschäftigten dort sollten sich über das Impfportal www.impfzentren.bayern anmelden. Die Software wird entsprechend angepasst. Gleichzeitig sollen die Leiter der Einrichtungen und Schulen eine Liste der Impfwilligen aus ihrem Haus an das Impfzentrum in Ebersberg senden. Geplant sind u.a. Impfungen durch mobile Teams vor Ort. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Weil derzeit genügend Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht, zeigt sich der Krisenstab optimistisch, dass der neu priorisierte Personenkreis Impfangebote erhalten wird. Schwierig ist es bei dem Personenkreis der über 80-Jährigen, für die nach wie vor zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht. Auch der Personenkreis der 65-79Jährigen wird derzeit keine Impfangebote bekommen. Dies soll sich dann im 2. Quartal 2021 ändern.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit vergangenem Dienstag 1571 Menschen im Landkreis auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2 untersucht.

Am Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 85 16 16 haben sich im gleichen Zeitraum 369 Anrufer informiert. Die Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092) 823 685 verzeichnete 47 Beratungsgespräche. Beim Impfzentrum mit der Nummer (08092) 863 140 haben seit Montag 4466 Menschen aus dem Landkreis angerufen.

Ab kommenden Montag, 1. März ist Musikunterricht als Einzelunterricht in Präsenzform möglich. Dabei gelten die folgenden Voraussetzungen: Ein Mindestabstand von zwei Metern kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden. Das Lehrpersonal muss eine medizinische Gesichtsmaske tragen im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schülerinnen und Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht. Diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt. Der Betreiber der Musikschule muss ein Schutz- und Hygienekonzept ausarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen.

Donnerstag, 25. Februar 2021

Am Donnerstag, 25. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 24 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag 11 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 110 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet, so wenig waren es zuletzt Mitte Oktober 2020. Bisher haben sich hier 4736 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4464 gelten als geheilt, 162 sind leider verstorben. 166 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 25. Februar, 0 Uhr bei 53,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 24. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 52,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Die gestiegene Inzidenz auch im Landkreis Ebersberg wird hier auf ein Ausbruchsgeschehen in einer Tagespflegeeinrichtung des Pflegesterns Grafing zurückgeführt. 17 Besucher und Mitarbeiter haben sich bisher mit SARS-CoV-2 infiziert. Es besteht kein Zusammenhang mit der stationären Seniorenbetreuung dort. Daneben gibt es einige Fälle von Reiserückkehrern und Kontaktpersonen der Kategorie 1, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.

Über das Impfzentrum Ebersberg haben bisher 6830 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 3818 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 4,7 Prozent.

Für morgen, Freitag, 26. Februar 2021, ist die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs anberaumt.

Mittwoch, 24. Februar 2021

Am Mittwoch, 24. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 19 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag 13 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 154 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 4713 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4397 gelten als geheilt, 162 sind leider verstorben. 169 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Erneut ist ein Mensch im Landkreis in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung verstorben. Der Geburtsjahrgang ist 1954.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 24. Februar, 0 Uhr bei 42,5. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 23. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 43,09. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum Ebersberg haben bisher 6513 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 3638 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 4,5 Prozent.

Nach einem Beschluss des bayerischen Ministerrats gestern können zum 1. März 2021 Gärtnereien, Gartenmärkte, Blumenläden und Baumschulen sowie Baumärkte wieder öffnen. Es gelten Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je 10 m2 für die ersten 800 m2 Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m2.

Neben den Friseuren können ab kommenden Montag auch andere Dienstleistungsbetriebe zur Körperhygiene und Körperpflege wieder öffnen – Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege. Es gelten  Hygienevorgaben für Dienstleister und Kunden. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht gibt es nur bei der Gesichtspflege. Vor einem Besuch muss ein Termin vereinbart werden.

Alle anderen Geschäfte müssen geschlossen bleiben – mit den bekannten Ausnahmen Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien, Optiker etc..

Mit dem Angebot von Click & Collect halten manche Geschäfte den Kontakt zu ihren Kunden. Die bestellen und bezahlen im Internet und holen dann die Waren vor Ort ab.

Möglich sein wird ab kommenden Montag auch der Einzelunterricht in Musikschulen, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Das ist derzeit im Landkreis Ebersberg der Fall. Bei der Nutzung von Fremdräumen, z.B. in Schulen, wird dringend empfohlen, schnellstens mit den Vermietern Kontakt aufzunehmen, weil diese zur Aktivierung ihrer Hygienekonzepte meist eine Vorlaufzeit benötigen.

Dienstag, 23. Februar 2021

Am Dienstag, 23. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis drei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag vier neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 138 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 4694 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4395 gelten als geheilt, 161 sind leider verstorben. 168 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 23. Februar, 0 Uhr bei 39,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 22. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 38,92. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In einem aktuellen Schreiben des Bayerischen Gesundheitsministeriums wurde das Gesundheitsamt darüber informiert, dass das positive Ergebnis eines sogenannten vPCR-Tests (variantenspezifisches PCR-Verfahren) bei der britischen Virusvariante so aussagekräftig ist, dass der Nachweis damit gegeben ist. Eine zeitlich intensive Genomsequenzierung ist nicht mehr erforderlich. Bislang hatten im Landkreis drei Personen positive vPCR-Test-Ergebnisse auf die britische Variante.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 11 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Sieben von ihnen kommen aus dem Landkreis. Eine an Covid-19 erkrankte Person muss auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Die Pflegeleitung der FÜGK berichtet in der heutigen Sitzung des Krisenstabs, dass sich die Lage in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen beruhigt hat. Infektionen treten nur vereinzelt auf. Derzeit sind insgesamt drei Bewohner positiv getestet und vier Mitarbeiter.

Das Durchschnittsalter der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen beträgt im Landkreis 84 Jahre. Drei Viertel von ihnen sind in Heimen verstorben, etwas über 20 Prozent in einer Klinik und etwa drei Prozent zuhause.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit letztem Freitag 886 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht.


Am Corona-Bürgertelefon (08092) 85 16 16 haben sich im gleichen Zeitraum 225 Anrufer informiert. 26 waren es bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685.

1935 Anruferinnen und Anrufer haben sich unter der Nummer des Impfzentrums (08092) 863 140 informiert.

Über das Impfzentrum Ebersberg haben bisher 6204 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 3466 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 4,3 Prozent. Erstmals mitberücksichtigt sind 461 Impfungen von Personal der Kreisklinik.

Für heute werden 780 Dosen Erst- und Zweitimpfstoff der Firma Biontech erwartet, am kommenden Freitag 768. Dann sollen auch 300 Dosen des Impfstoffs von Moderna eintreffen und 1100 des Vakzins von Astrazeneca.

Ein Thema in der Sitzung des Krisenstabs war die aktuelle Begrenzung der Anzahl der Menschen, die an einer Beerdigung teilnehmen dürfen. Da Begräbnisse im Außenbereich stattfinden und allen, die dem Verstorbenen nahestanden, die Möglichkeit zu einem Abschied in würdigem Rahmen gegeben werden sollte, sieht man hier Handlungsbedarf. Landrat Robert Niedergesäß lässt derzeit eine entsprechende Lockerung der aktuell noch engen Bestimmungen mit der Regierung von Oberbayern abstimmen.

Heute sind zur weiteren Unterstützung der Impfaktion für Menschen über 80 Jahre 5000 Anmeldekarten des Bayerischen Gesundheitsministeriums eingetroffen. Diese Karten sollen über geeignete örtliche Strukturen (z.B. Apotheken, Hausärzte, Seniorenanlaufstationen) verteilt werden. Die Seniorinnen und Senioren können auf der Karte ihren Namen, Tel.-Nr. und Postleitzahl vermerken und diese im beigefügten und bereits mit Adresse des Impfzentrums versehenen Umschlag kostenlos und mit einer Rückrufbitte an das Impfzentrum zurücksenden. Die Kosten für Produktion und Versand übernimmt der Freistaat.

Ein Muster der Anmeldekarte finden Sie hier.

Montag, 22. Februar 2021

Am Montag, 22. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis vier Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag fünf neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 146 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich im Landkreis 4691 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4384 gelten als geheilt, 161 sind leider verstorben. 174 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Wieder wurde dem Gesundheitsamt ein Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung gemeldet. 1920 war der Geburtsjahrgang der verstorbenen Person.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 22. Februar, 0 Uhr bei 40,4. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 21. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 39,61. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 11 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Sieben von ihnen kommen aus dem Landkreis. Eine an Covid-19 erkrankte Person muss auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es fünf Verdachtsfälle.

Über das Impfzentrum Ebersberg haben bisher 5472 Menschen aus dem Landkreis eine Impfung erhalten, 3357 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 3,8 Prozent.

Die Kapazitäten des Impfzentrums werden aktuell ausgeweitet. Bis Ende dieser Woche soll das Impfzentrum in Ebersberg um sechs zusätzliche Arztzimmer erweitert werden. Außerdem ist eine Außenstelle für Impfungen im Landkreisnorden in der Planung.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, dass für den 1. März 2021 die Öffnung von Gärtnereien, Gartenmärkten und Blumenläden geplant sei. Das soll morgen vom bayerischen Kabinett beschlossen werden.

Landrat Robert Niedergesäß würde die angekündigte Öffnung sehr begrüßen. „Jetzt startet die Gartensaison. Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumengeschäfte machen im Frühjahr einen großen Teil ihres Umsatzes. Viele brauchen diese Einnahmen, damit ihr Geschäft überleben kann. Ein Großteil der Produktion der Frühjahrspflanzen, die bereits im Herbst begonnen hat, müsste sonst entsorgt werden. Gerade in den Gärtnereien sind aufgrund der vergleichsweise großen Flächen Abstand und Hygiene sehr gut lösbar. Die angekündigte Entscheidung, auch für andere Branchen ist ein wichtiges Signal und ein Schritt Richtung Normalität.“

Freitag, 19. Februar 2021

Am Freitag, 19. Februar 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis zehn Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Sieben Tage zuvor waren im Vergleich zum damaligen Vortag fünf neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 162 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher sind im Landkreis 4672 Bürgerinnen und Bürger positiv getestet, 4350 davon gelten als geheilt, 160 sind leider verstorben. 220 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung wurde dem Gesundheitsamt gemeldet. Geboren worden war die verstorbene Person im Jahr 1940.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 19. Februar, 0 Uhr bei 36,2. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 18. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 37,53. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell sieben Patienten mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 behandelt. Vier kommen aus dem Landkreis. Keiner liegt auf der Intensivstation. Es gibt neun Verdachtsfälle in der Klinik.

Insgesamt fast 26 000 Menschen aus dem Landkreis haben sich über das Online-Portal www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren lassen.

4634 Erstimpfungen sind inzwischen erfolgt, davon 2842 an über Achtzigjährige. Eine Zweitimpfung haben insgesamt 2 905 Landkreisbewohner erhalten. 2058 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Das ergibt für den Landkreis eine Impfquote für die Erstimpfungen von derzeit 3,22 Prozent. Nicht enthalten in dieser Quote sind 461 Erstimpfungen von Personal der Kreisklinik.

Der Landkreis erwartet heute 550 Dosen Erstimpfstoff der Firma Biontech, 300 Dosen des Vakzins von Moderna und 700 Dosen von Astra Zeneca. Über eintausend zugehörige Termine sind bereits vergeben.

Die Terminvergabe läuft nun im Regelfall über das Online-Portal www.impfzentren.bayern. Ältere Menschen, die Unterstützung brauchen, können unter der Nummer (08092) 863 140 beim Impfzentrum anrufen. Insgesamt haben unter dieser Nummer seit vergangenem Montag 3671 Landkreisbürgerinnen und –bürger mit den unterschiedlichsten Anliegen rund um die Schutzimpfung beim Impfzentrum angerufen.

Beim Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 85 16 16 haben im gleichen Zeitraum 496 Anruferinnen und Anrufer um Rat zu vielen weiteren Themen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gefragt. An die Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092) 823 686 haben sich 40 Ratsuchende gewandt.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Montag 3089 Menschen auf eine Corona-Infizierung untersucht worden.

Immer mehr in den Focus rücken dabei die bekannten Virusmutationen – die britische, brasilianische und südafrikanische. Deshalb werden nun alle positiven Testergebnisse mit Hilfe eines sogenannten VOC-PCR-Test auf die Mutanten getestet. VOC ist dabei eine Abkürzung für das englische „variants of concern“. Fällt dieser Test positiv aus, besteht der dringende Verdacht auf eine Virusmutation. Dann folgt eine sogenannte Sequenzierung des Testmaterials in einem Speziallabor. So kann festgestellt werden, um welche Virusvariante es sich handelt. Infizierte und ihre Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssen in diesem Fall vierzehn Tage in Quarantäne bleiben. Und wer sich mit einer Mutation von SARS-CoV-2 infiziert hat, braucht im Anschluss einen negativen Corona-Test um seine Isolierung beenden zu können.

Es liegt derzeit noch kein Ergebnis einer Sequenzierung zu einer Mutation im Landkreis vor.

Mit dieser Woche endet die Allgemeinverfügung, die zu mehrmals wöchentlichen Tests von Bewohnern in Senioren- und Pflegeinrichtungen verpflichtet hatte. Bestehen bleibt das Angebot zu freiwilligen Tests.

Bereits vor dem Schulstart in der kommenden Woche wurde im Diagnostikzentrum ein tägliches Zeitfenster von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr eingerichtet, für das Schülerinnen und Schüler direkt einen Testtermin unter der Nummer (08092) 823 686 vereinbaren können.

Donnerstag, 18. Februar 2021

Zum Stand Donnerstag, 18. Februar 2021 sind zum Vortag 11 Neuinfektionen aufgetreten. Sieben Tage zuvor waren es 17 Neuinfektionen. Insgesamt ist aktuell bei 156 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4662 Infektionen aufgetreten. 4347 Erkrankte gelten als geheilt, 159 sind leider verstorben. 180 Landkreisbewohner sind zurzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 18. Februar, 0 Uhr bei 34,1. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 17. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 34,05. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Mit Stand gestern, 17. Januar haben 4 518 Menschen aus dem Landkreis eine Erstimpfung erhalten. 2 810 von ihnen sind über 80 Jahre alt. Eine Zweitimpfung haben insgesamt 2 772 erhalten davon 1 932 über Achtzigjährige. Das ergibt für den Landkreis eine Impfquote von derzeit 3,14 Prozent.

Für die Online-Registrierung zur Impfung unter www.impfzentren.bayern ist wohl nun nicht mehr wie bisher ein E-Mail-Konto pro Person nötig. Nach der Auskunft zu FAQs auf der Homepage des bayerischen Gesundheitsministeriums können sich jetzt bis zu fünf Personen über ein E-Mail-Konto dort anmelden. Weitere Informationen dazu findet man auf der Seite des Ministeriums unter www.stmgp.bayern.de in der Rubrik „Fragen und Antworten zur Registrierung“.

Dem Gesundheitsamt sind drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung gemeldet worden. Geboren sind sie in den 1920er- und 1940er-Jahren.

Für morgen, Freitag, ist eine Sitzung des Krisenstabs im Landratsamt anberaumt.

Mittwoch, 17. Februar 2021

Zum Stand Mittwoch, 17. Februar 2021 sind zum Vortag 13 Neuinfektionen aufgetreten. Sieben Tage zuvor waren es 14 Neuinfektionen. Insgesamt ist aktuell bei 149 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4651 Infektionen aufgetreten. 4346 Erkrankte gelten als geheilt, 156 sind leider verstorben. 182 Landkreisbewohner sind zurzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 17. Februar, 0 Uhr bei 37,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 16. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 38,22. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Heute morgen hatte die Kreisklinik Ebersberg 8 mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infizierte Patienten, 4 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Kein Patient liegt auf der Intensivstation, es gibt 10 Verdachtsfälle.

Dem Gesundheitsamt sind vier weitere in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung Verstorbene aus dem Landkreis gemeldet worden. Drei von ihnen haben Geburtsjahrgänge Anfang der Dreißigerjahre, eine Person Ende der Vierzigerjahre. Verstorben sind sie zwischen dem 3. Januar und dem 14. Februar 2021.

Für Freitag sind 600 Impfdosen von BioNTech angekündigt, 550 davon für Zweitimpfungen. Weitere 700 Impfdosen des Vakzins von Astra Zeneca sind angekündigt.

Aktuell können bestimmte Personengruppen Termine für eine Impfung mit dem Vakzin der Firma Astra Zeneca vereinbaren. Die Registrierung ist nach einer Information des bayerischen Gesundheitsministeriums über das Impfportal www.impfzentren.bayern derzeit noch nicht möglich. Im Landkreis können sich Berechtigte deshalb über die Nummer des Impfzentrums (08092) 863 140 für eine Impfung mit diesem Impfstoff anmelden.

Der Impfstoff von Astra Zeneca ist nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) nur für Personen unter 65 Jahren einsetzbar. Die neue Corona-Impfverordnung unterscheidet deshalb in der höchsten und der hohen Priorisierungsgruppe jeweils zwischen den Personen über und unter 65 Jahren.

Wenn alle Personen unter 65 Jahre der höchsten Priorisierungsgruppe die Impfung erhalten haben, kommen die Impfberechtigen der nächsten Priorisierungsgruppe zum Zuge. Außerhalb der Impfzentren bieten sich für den Impfstoff von Astra Zeneca vor allem folgende Personengruppen mit höchster Priorität an: Beschäftigte der höchstpriorisierten Gruppen in Krankenhäusern, Hausärztinnen und Hausärzte, die Infektionssprechstunden abhalten oder in Alten- und Pflegeheimen tätig sind, Zahnärzte, HNO-Ärzte sowie Augenärzte einschließlich der jeweiligen medizinischen Fachangestellten, Bewohner und Personal von voll- und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung bzw. in ambulant betreuten Wohngemeinschaften bzw. betreuten Wohngruppen, mit jeweils einem medizinisch-pflegerischen Schwerpunkt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste, die regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, Rettungsdienste, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf SARS-CoV-2 tätig sind.

In der nachfolgenden Gruppe der Personen mit hoher Priorität sind vor allem Ärztinnen und Ärzte oder Beschäftigte in Gesundheitsfachberufen mit regelmäßigem Patientenkontakt berechtigt, sowie das Personal der Blutspendedienste oder die Beschäftigten in SARS-CoV-2-Testzentren. In Paragraph 3 der Corona-Impfverordnung sind weitere Personengruppen aufgeführt. Auch sie kommen für eine Impfung mit dem Impfstoff von Astra Zeneca in Betracht.

Montag, 15. Februar 2021

Zum Stand Montag, 15. Februar 2021 ist bei 147 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen, zum Vortag kamen 5 neue Fälle dazu. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4634 Infektionen aufgetreten. 4335 Erkrankte gelten als geheilt, 152 sind leider verstorben. 220 Landkreisbewohner sind zurzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 15. Februar, 0 Uhr bei 32,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 14. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 36,68. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit acht Patienten mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 behandelt. Vier von ihnen kommen aus dem Landkreis. Keiner liegt auf der Intensivstation. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit vergangenem Dienstag 2427 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht worden. Positive Test-Ergebnisse werden auf Mutationen untersucht. Es dauert jedoch ca. vierzehn Tage, bis diese aufwändigeren Untersuchungen abgeschlossen sind. Die Quarantänezeiten verlängern sich in den Verdachtsfällen. Aktuell liegt im Landkreis noch kein Fall einer bestätigten Infizierung mit einem der bekannten mutierten Formen des Corona-Virus vor.

Die Nummer des Bürgertelefons (08092) 85 16 16 haben im gleichen Zeitraum 326 Anrufer gewählt, 32 haben sich an die Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685 gewandt. 5366 Gespräche unter der Nummer (08092) 863 140 meldet das Impfzentrum für die Zeit seit letztem Dienstag.

Fast 26.000 Menschen aus dem Landkreis haben sich inzwischen über www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren lassen. In dieser Zahl nicht enthalten sind die Landkreisbewohner, die bereits einen Termin für eine Impfung erhalten haben. 4253 Erstimpfungen und 2478 Zweitimpfungen sind bisher im Landkreis erfolgt.

Morgen werden im Landkreis 150 Dosen des Impfstoffs von Biontech für Erstimpfungen erwartet und 510 für Zweitimpfungen. Am Freitag rechnet man mit 50 Dosen des Biontech-Impfstoffs für Zweitimpfungen und 550 für Erstimpfungen. Die Impfvorschläge für den Biontech Impfstoff kommen ausschließlich über die Registrierungssoftware des Freistaats Bayern.
Darüber hinaus sollen 700 Dosen des Impfstoffs von Astra Zeneca für Erstimpfungen eintreffen. Für letztere können sich Berechtigte der Priorität 1, die jünger sind als 65 Jahre und unter bestimmten Vorerkrankungen leiden im Impfzentrum unter der Nummer (08092) 86 31 40 anmelden. Bessere Chancen, das Callcenter zu erreichen hat man in den Randzeiten, z.B. von 6.00 – 8.30 Uhr oder nach 17.00 Uhr.

Entspannt hat sich unterdessen die Situation in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Infektionen im Landkreis beträgt aktuell 6,1 Prozent. Nur 1,65 Prozent der Testergebnisse, die dort im Rahmen der Reihenuntersuchungen durchgeführt wurden, waren zuletzt positiv. Aus diesem Grund und weil die Impfungen in den Heimen inzwischen abgeschlossen sind, wird die Allgemeinverfügung, die Tests aller Bewohner mehrmals wöchentlich gefordert hat, nicht mehr über diese Woche hinaus verlängert.

Seit heute Nacht 0 Uhr gelten die Änderungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen Verordnung. Damit wird die Ausgangssperre ab 21.00 Uhr bei einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 aufgehoben, dies ist im Landkreis Ebersberg der Fall. Ab Montag, 22. Februar ist an den Grundschulen und für die Abschlussklassen wieder Wechselunterricht möglich mit entsprechenden Hygienemaßnahmen. Kindertagesstätten sind ebenfalls wieder geöffnet – mit bestimmten Vorgaben. Fahrschulen dürfen unter Schutzauflagen öffnen. Strengere Auflagen würden erst wieder ab einer Inzidenz von über 100 gelten, davon ist der Landkreis Ebersberg derzeit weit entfernt. Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Landratsamtes.

Firmen aus dem Landkreis, deren Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter über die Landesgrenze in den Landkreis pendeln oder zur Erledigung von Aufgaben zwingend grenzüberschreitend unterwegs sind, müssen ihnen eine Bescheinigung darüber ausstellen, dass ihre Reise über die Grenze für die Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe unabdingbar ist. Diese Bescheinigung müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei jedem Grenzübertritt vorweisen. Sie muss im Vorfeld der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zur Prüfung vorgelegt werden. Beim Landratsamt Ebersberg kann man das per E-Mail mit der Adresse corona-einreise@lra-ebe.de tun. Folgendes soll das Dokument enthalten: Name und Vorname, KFZ-Kennzeichen, Betrieb mit Anschrift, Verantwortlicher für Rückfragen inclusive Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Begründung der Systemrelevanz des Mitarbeiters bzw. der Mitarbeiterin. Die Kreisverwaltung leitet die Bescheinigung an die Regierung von Oberbayern weiter und von dort geht sie an die Bundespolizei. Die entsprechenden Kontrollen an den Grenzen werden bereits ab diesem Mittwoch durchgeführt.

Freitag, 12. Februar 2021

Zum Stand Freitag, 12. Februar 2021 ist bei 162 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4627 Infektionen aufgetreten. 4313 Erkrankte gelten als geheilt, 152 sind leider verstorben. 242 Landkreisbewohner sind zurzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 12. Februar, 0 Uhr bei 47,3. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 12. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 43,09. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über 25.000 Menschen aus dem Landkreis haben sich inzwischen für eine Impfung registrieren lassen. 3838 Erstimpfungen wurden durchgeführt und 2379 Zweitimpfungen. Für die kommende Woche sind dem Impfzentrum insgesamt 1260 Impfdosen des Biontech-Impfstoffs als Erst- und Zweitimpfstoff zugesagt. Angekündigt sind zudem 300 Dosen des Vakzins von Moderna. Bisher wurden 366 Termine für eine Impfung mit dem Impfstoff von Astra Zeneca vergeben. Berechtigte der höchsten Priorisierungsstufe, die jünger sind als 65 Jahre, können sich im Impfzentrum unter der Nummer (08092) 86 31 40 zu einer Impfung mit diesem Impfstoff anmelden.

Unterdessen hat sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit einem Schreiben an Landräte und Oberbürgermeister gewandt. Darin spricht er seinen Dank dafür aus, dass in den Landkreisen und Städten in kürzester Zeit eine leistungsfähige Impfinfrastruktur aufgebaut worden ist. Der Minister erklärt, dass die Impfungen in Bayern auf einem guten Weg seien. Die Zusagen der Impfstoffhersteller zu Zeitpunkt und Umfang der angekündigten Lieferungen seiden derzeit nicht verlässlich und das erschwere die Planungen massiv. Einen besonderen
Focus legt das Gesundheitsministerium nunmehr auf die Menschen über 80, die nicht in einem Senioren- oder Pflegeheim leben. Im Landkreis Ebersberg sind die Impfungen in den Einrichtungen mit Erst- und Zweitimpfung bereits abgeschlossen. Um den Seniorinnen und Senioren dieser Altersgruppe außerhalb der Heime die Anmeldung zur Impfung zu erleichtern, plant das Gesundheitsministerium den Gebietskörperschaften Postkarten und Freiumschläge zur Verfügung zu stellen, mit denen die Adressaten sich unkompliziert und technisch niederschwellig an das für sie zuständige Impfzentrum wenden können und dann von dort angerufen werden. Die Kosten für die Produktion sowie den Versand der Karten übernimmt der Freistaat. Nach den Planungen des Ministeriums soll die Aktion Ende nächster Woche starten. Schon bisher sind 400 Bürgerinnen und Bürger für eine aufsuchende Impfung in ihrem Zuhause registriert. Wer nicht mehr mobil ist und nicht zum Impfzentrum gebracht werden kann, kann sich registrieren lassen unter der Nummer des Impfzentrums (08092) 863 140.

Die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs ist am kommenden Montag, 15. Februar 2021 im Landratsamt geplant.

Donnerstag, 11. Februar 2021

Zum Stand Donnerstag, 11. Februar 2021 ist bei 171 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4618 Infektionen aufgetreten. 4295 Erkrankte gelten als geheilt, 152 sind leider verstorben.

Drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infizierung mit dem Corona-Virus wurden dem Gesundheitsamt gemeldet. Die Verstorbenen sind in den Dreißigerjahren und zu Beginn der Vierzigerjahre geboren.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 11. Februar, 0 Uhr bei 47,3. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 11. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 47,26. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er hat sich zum Vortag nicht verändert.

Morgen kommt der Impfstoff von Astra Zeneca, ab Samstag finden Impfungen mit dem Impfstoff statt. Bisher sind 285 Termine vergeben. Berechtigte der Priorität 1, die jünger als 65 Jahre alt sind, erhalten Impftermine im Impfzentrum unter der Nummer (08092) 86 31 40.

Das bayerische Kabinett hat sich heute zu den Bund-Länder-Beschlüssen von gestern beraten. Morgen werden die Ergebnisse im Landtag vorgestellt und diskutiert. Feststeht eine Verlängerung des Lockdown bis 7. März 2021. Aber es wird auch Änderungen geben. Zum 1. März können beispielsweise unter strengen Hygieneauflagen Frisöre wieder öffnen.

Ab kommendem Montag, wenn die neue Verordnung in Kraft tritt, wird die nächtliche Ausgangssperre für Regionen ausgesetzt, in denen die 7-Tages-Inzidenz unter 100 ist. Über diesem Wert wird sie verkürzt auf 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Ab Montag, 22. Februar 2021 wird an den Schulen in Bayern grundsätzlich Wechselunterricht möglich sein, wenn die Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt unter 100 liegt. Wie es aktuell aussieht, werden die beiden Lockerungen im Landkreis Ebersberg in Kraft treten können.

Die im Raum stehenden Änderungen werden auch Thema der nächsten Sitzung des Krisenstabs im Landratsamt am kommenden Montag sein.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Zum Stand Mittwoch, 10. Februar 2021 ist bei 175 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4613 Infektionen aufgetreten. 4289 Erkrankte gelten als geheilt, 149 sind leider verstorben.

Zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung aus den Monaten Januar und Februar sind dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Die Geburtsjahrgänge: 1930 und 1934.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 10. Februar, 0 Uhr bei 45,9. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 10. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 47,26. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er bleibt einen weiteren Tag unter 50.

Seit über einem Monat werden im Landkreis Impfungen durchgeführt, wenn auch mangels Impfstoff längst nicht in dem Ausmaß wie das wünschenswert, möglich und nötig wäre. Für den Kreis der Berechtigten der unter 65-Jährigen in Priorität 1 hat das Impfzentrum heute 109 Termine vergeben. Auch in den nächsten Tagen können Berechtigte aus diesem Personenkreis Termine für eine Impfung mit dem Vakzin von Astra Zeneca vereinbaren und zwar unter der Nummer (08092) 86 31 40.

Das RKI weist auf seiner Homepage darauf hin, dass Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und die AHA+A+L-Regeln weiter essentiell bleiben, also Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen, Corona-Warn-App nutzen und Lüften. Die Pandemiebewältigung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Entscheidend sei, dass sich alle daran beteiligten.

Dienstag, 9. Februar 2021

Zum Stand Dienstag, 9. Februar 2021 ist bei 167 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4596 Infektionen aufgetreten. 4280 Erkrankte gelten als geheilt, 147 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 235 Landkreisbewohner.

Vier weitere Menschen sind in diesem Monat im Landkreis Ebersberg in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung verstorben. Ihre Geburtsjahrgänge liegen in den 1930er und 1940er Jahren.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 9. Februar, 0 Uhr bei 50,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 9. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 45,87. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Erstmals seit dem 12.10.2020 liegt die Inzidenz damit unter dem Wert von 50.

In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell 13 Patienten mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Neun kommen aus dem Landkreis. In der Klinik gibt es zehn Verdachtsfälle. Die Situation hat auch hier erfreulicherweise sehr entspannt.
Über das Diagnostikzentrum sind seit vergangenem Freitag 986 Landkreisbewohner auf eine Corona-Infizierung getestet worden. Davon 492 in Senioren- und Pflegeeinrichtungen.
232 Anrufer haben sich im gleichen Zeitraum an das Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 85 16 16 gewandt, zwölf an die Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685.

Beim Impfzentrum haben sich unter der Nummer (08092) 863 140 seit Freitag letzter Woche 3391 Anrufer Rat geholt oder zu einer Impfung angemeldet.
Insgesamt haben sich inzwischen fast 24 000 Landkreisbürgerinnen und –bürger über das Online-Portal www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren lassen.
Der Landkreis erhält mit der Lieferung am kommenden Freitag auch 600 Dosen des Impfstoffs von Astra Zeneca. Da dieses Vakzin nicht für Menschen über 65 verwendet werden soll, können sich Berechtigte der höchsten Priorisierungsstufe, die entsprechend jünger sind, ab 10. Februar für Impftermine ab kommenden Samstag anmelden. Die Anmeldung erfolgt direkt über das Callcenter des Impfzentrums (08092) 863 140. Über das Online-Portal www.impfzentren.bayern kann man sich für diese Impfungen derzeit leider noch nicht registrieren lassen. Dennoch empfiehlt das Landratsamt allen Impfwilligen, sich unbedingt auf der Registrierungssoftware zu registrieren. Wer dazu Hilfe benötigt, erhält diese ebenfalls über das Callcenter.
Zum Stand 9. Februar 2021 haben im Landkreis 3495 Menschen eine Erstimpfung und 2119 bereits eine Zweitimpfung erhalten.

Montag, 8. Februar 2021

Zum Stand Montag, 8. Februar 2021 ist bei 210 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4581 Infektionen aufgetreten. 4228 Erkrankte gelten als geheilt, 143 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 194 Landkreisbewohner. Aus technischen Gründen kann zu den Daten von heute nicht das gewohnte Balkendiagramm gesendet werden.

Die Sterbefälle, die neu in der Statistik des Gesundheitsamtes erfasst sind, datieren zwischen dem 10. Dezember 2020 und dem 18. Januar 2021. Sie haben Geburtsjahrgänge in den 1930er-Jahren.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 8. Februar, 0 Uhr bei 51,5. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 7. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 51,43. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er macht deutlich, dass sich die mit dem Lockdown verbundenen Beschränkungen positiv auswirken, eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch jetzt deutlich seltener vorkommt.

Bis jetzt ist im Landkreis Ebersberg noch kein Fall einer Infizierung mit einer Virusmutation von SARS-CoV-2 bestätigt. Jedoch veranlasst das Gesundheitsamt in Verdachtsfällen vorsichtshalber Zusatzuntersuchungen auf Virusmutationen - z.B. bei Reiserückkehrern oder bei Reinfektionen von Personen aus sensiblen Bereichen. In diesen Fällen werden die Kontaktpersonen der Kategorie 1 in einem Schreiben des Gesundheitsamtes darauf hingewiesen, dass ihre Quarantäne nicht von vierzehn auf zehn Tage verkürzt werden kann, falls sich herausstellen sollte, dass der Verdachtsfall tatsächlich mit einer Mutante von SARS-CoV-2 infiziert war.

Für Ende dieser Woche sind dem Landkreis 600 Dosen des Impfstoffs von Astra-Zeneca angekündigt. Er eignet sich nicht für die Altersgruppe der über Achtzigjährigen, die derzeit in der höchsten Priorisierung ist. Nun wird geprüft, welche anderen Personengruppen in dieser Priorisierung für eine Impfung mit diesem Impfstoff in Frage kommen, der für bis zu 65-Jährige geeignet ist.

Die Lieferung von Impfstoff der Firma Moderna, die für diese Woche angekündigt war, wurde auf die kommende Woche verschoben. Weil für diese fix zugesagte Lieferung die Impftermine bereits vergeben wurden, erhält das Impfzentrum zusätzlich Impfstoff der Firma BioNTech. Sichergestellt sind außerdem weiterhin die Zweitimpfungen. Mit der Impfstoff-Thematik wird sich morgen auch der Krisenstab bei seiner Zusammenkunft im Landratsamt beschäftigen.

Freitag, 5. Januar 2021

Zum Stand Freitag, 5. Februar 2021 ist bei 238 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4545 Infektionen aufgetreten. 4173 Erkrankte gelten als geheilt, 139 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 226 Landkreisbewohner.

Die neu in der Statistik des Gesundheitsamtes erfassten Sterbefälle stammen aus der Zeit zwischen dem 8. Dezember 2020 und dem 3. Januar 2021. Ihre Geburtsjahrgänge liegen zwischen 1927 und 1940. Die zugehörigen Todesbescheinigungen sind erst jetzt in der Gesundheitsbehörde eingegangen oder es bestanden Unklarheiten über die Todesursache. Wenn das der Fall ist, werden umfangreiche und zeitintensive Recherchearbeiten notwendig.

In der Sitzung des Krisenstabs heute wurden Gründe dafür diskutiert, dass im Landkreis Ebersberg im Vergleich relativ viele Todesfälle zu verzeichnen sind.

Einer davon könnten Unterschiede in der Erfassung für die Statistik sein. Im Gesundheitsamt Ebersberg wird nach Einzelfallprüfung jeder Verstorbene in die Liste der Corona-Toten aufgenommen, auf dessen Todesbescheinigung vermerkt ist, dass er in der Vergangenheit eine Covid-19-Erkrankung hatte. Dies kann auch der Fall sein, wenn die tatsächliche Infektionszeit schon länger zurückliegt. Der Tod hat sich also eventuell in einem längeren Zeitabstand zur Covid-19-Erkrankung ereignet oder er kann auch in keinem Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung stehen.

In den Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis werden zudem die Bewohner intensiv auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2 getestet – nach der derzeit hier gültigen Allgemeinverfügung zweimal pro Woche. Würde man nicht in dieser Breite testen, könnte es durchaus vorkommen, dass hochbetagte Menschen an ihren Vorerkrankungen versterben, ohne dass bekannt würde, dass sie auch mit dem Corona-Virus infiziert waren.

Schon zu Beginn der Pandemie im vergangen Jahr wurden Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis konsequent dabei unterstützt die in den Rahmenhygieneplänen geforderten Maßnahmen und Strukturen zu schaffen. Dazu gehören beispielsweise Besuchsregelungen, Isolierbereiche, Schutzausrüstung für das Personal und eben eine hohe Anzahl von Tests von Bewohnern und Personal, die vom Diagnostikzentrum zur Verfügung gestellt oder vorgenommen werden. In jüngster Zeit kamen dazu die über mobile Teams des Impfzentrums durchgeführten Impfungen in den Einrichtungen. Es liegen leider keine gesicherten Erkenntnisse darüber vor, warum es in verschiedenen Häusern dennoch zu Infektionsausbrüchen gekommen ist. Inzwischen ist der Anteil der Infizierten in Heimen im Verhältnis zu allen Infizierten auf 13,9 % zurückgegangen.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 5. Februar, 0 Uhr bei 64.0. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 4. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 63.94. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit neunzehn Patienten mit einem positiven Corona-Test behandelt. Fünfzehn kommen aus dem Landkreis. Zwei der Covid-Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt werden. In der Klinik gibt es sechs Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden von Dienstag bis Donnerstag in dieser Woche insgesamt 2200 Menschen auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2 untersucht.
Am Corona-Bürgertelefon (08092) 85 16 16 haben im gleichen Zeitraum 242 Anrufer Rat gesucht. Über die Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben sich 20 Anrufer beraten lassen.

Über die Nummer des Impfzentrums (08092) 863 140 haben sich in dieser Zeit 2677 Anrufer Rat geholt beziehungsweise für eine Impfung registrieren lassen. In diesem Zusammenhang ein Hinweis des Impfzentrums: Seniorinnen und Senioren, die über achtzig Jahre alt sind und deshalb in der Gruppe der höchsten Priorisierung müssen sich für eine Impfung bei der Hotline des Impfzentrum oder über das Online-Portal www.impfzentren.bayern anmelden. Das Schreiben, das sie aus dem Landratsamt erhalten haben, sollte sie auf ihren Priorisierungs-Status und auf die Möglichkeit einer Impfung aufmerksam machen. Sie sind mit Erhalt des Schreibens nicht automatisch angemeldet.

22 220 Landkreisbürgerinnen und –bürger haben sich schon über das Online-Portal www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren lassen. In dieser Woche konnten jedoch nur Zweitimpfungen durchgeführt werden. Insgesamt standen dafür 1080 Impfdosen zur Verfügung. Für Erstimpfungen war kein Impfstoff verfügbar.

Für die kommende Woche sind über 800 Dosen für Erstimpfungen angekündigt. Läuft alles nach Plan, können ab Mittwoch und Samstag der nächsten Woche insgesamt 500 der derzeit registrierten Berechtigten geimpft werden. Je nachdem wie sie sich zur Impfung angemeldet haben, erhalten sie entweder eine SMS oder E-Mail über das Impfportal zur Vereinbarung eines Termins im Impfzentrum oder einen Anruf des dortigen Callcenters. 300 Dosen des angekündigten Impfstoffes werden von mobilen Teams geimpft - in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, für psychisch Kranke und dem sogenannten Betreuten Wohnen zum Beispiel.

Donnerstag, 4. Januar 2021

Zum Stand Donnerstag, 4. Februar 2021 ist bei 268 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4545 Infektionen aufgetreten. 4144 Erkrankte gelten als geheilt, 133 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 256 Landkreisbewohner.

Dem Gesundheitsamt wurde gestern erstmals seit Längerem kein weiterer Todesfall gemeldet.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 4. Februar, 0 Uhr bei 70.3. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 3. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 70,19. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er ist erfreulicherweise weiter rückläufig.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung zu den deutlich ansteckenderen Mutanten von SARS-CoV-2 hier noch einmal Hinweise dazu, was zu tun ist, wenn man mögliche COVID-19-Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickelt. Wichtig ist jetzt zuhause zu bleiben und sich frühzeitig krank zu melden. Man sollte sich umgehend telefonisch mit seiner Hausarztpraxis in Verbindung setzen oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen. Der Hausarzt, die Hausärztin oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst besprechen das weitere Vorgehen.

Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte, muss umgehend das Gesundheitsamt kontaktieren und zwar unabhängig davon, ob Symptome auftreten. Das Corona-Bürgertelefon erreicht man unter der Nummer (08092) 85 16 16.

Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe dazu entwickelt, wie man im Zweifelsfall am besten vorgeht. Man findet sie auf dessen Homepage unter www.rki.de unter COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Mittwoch, 3. Februar 2021

Zum Stand 3. Februar 2021 ist bei 264 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4530 Infektionen aufgetreten. 4133 Erkrankte gelten als geheilt, 133 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 281 Landkreisbewohner.

Ein weiterer Todesfall wurde dem Gesundheitsamt gemeldet. Der Geburtsjahrgang des Betroffenen ist 1949.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 3. Februar, 0 Uhr bei 71,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 2. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 77,14. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er bleibt weiter stabil unter der Marke von 100.

Das bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat die Verlängerung der Allgemeinverfügung zur Testpflicht von Bewohnern in Senioreneinrichtungen im Landkreis genehmigt. Sie bleibt bis Sonntag, 21. Februar 2021 in Kraft. Bis dahin müssen sich Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenheime zweimal pro Woche mit einem sogenannten PCR-Test auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus testen lassen. Ziel ist es mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen. Mitte Februar werden voraussichtlich die Zweitimpfungen in den Heimen abgeschlossen sein. Eine Woche später sollten die geimpften Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich gegen das Virus geschützt sein. „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Bereitschaften des BRK und der Wasserwacht bedanken, die das Landratsamt weitere zwei Wochen in den Altenheimen bei der Durchführung der PCR-Tests unterstützen“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Dienstag, 2. Februar 2021

Zum Stand 2. Februar 2021 ist bei 269 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4509 Infektionen aufgetreten. 4108 Erkrankte gelten als geheilt, 132 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 292 Landkreisbewohner.

Drei weitere Todesfälle wurden dem Gesundheitsamt gemeldet. Sie haben die Geburtsjahrgänge 1927, 1930 und 1931.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 2. Februar, 0 Uhr bei 78,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 1. Februar ergibt sich eine Inzidenz von 78,53. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er entwickelt sich im Landkreis weiter positiv.

In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell sechzehn Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Vierzehn kommen aus dem Landkreis. Ein Corona-Patient muss auf der Intensivstation beatmet werden. In der Klinik gibt es vierzehn Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Freitag vergangener Woche 1030 Landkreisbewohner auf eine Corona-Infizierung untersucht worden - auch in Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Rahmen der Reihentestungen. Dabei kamen keine weiteren Einrichtungen mit Infektionsgeschehen hinzu.

Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 85 16 16 haben im gleichen Zeitraum 212 Ratsuchende angerufen. Die Nummer der Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben zehn Anrufer gewählt. An das Callcenter des Impfzentrums mit der Nummer (08092) 863 140 haben sich in den vergangenen vier Tagen 3157 Anrufer gewandt. Wegen der starken Auslastung dort wird empfohlen möglichst auch Randzeiten für Anrufe zu nutzen. Das Callcenter ist täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichbar.

Allgemeine Fragen zu Corona werden am Corona-Bürgertelefon beantwortet. Wer nach der Bayerischen Impfstrategie einen Corona-PCR-Test machen möchte, meldet sich unter (08092) 823 686.

Das Landratsamt weist noch mal darauf hin, dass sich Bürgerinnen und Bürger, die Schwierigkeiten haben, sich auf www.impfzentren.bayern zu registrieren, beim Callcenter des Impfzentrums melden können. Landrat Robert Niedergesäß: „Wir werden unser Callcenter auch weiterhin betreiben, obwohl das allgemein gar nicht vorgesehen ist. Wir sehen die telefonische Anmeldung über die Hotline als unverzichtbaren Bürgerservice, insbesondere für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger. Ich bedaure sehr, dass bei der Terminanmeldung noch nicht alles rund läuft, dies ist ein Ärgernis insbesondere für die impfwilligen Bürger, aber auch für uns. Wir stehen dazu laufend in Kontakt mit den zuständigen Stellen, um die Probleme zeitnah lösen zu können.“ Der Landrat bedankt sich an dieser Stelle auch beim Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber, der sich bei Gesundheitsminister Holetschek nachdrücklich für die Lösung der Probleme eingesetzt hat.

Bisher haben sich 20275 Landkreisbürgerinnen und –bürger über das Online-Portal www.impfzentren.bayern für eine Impfung registrieren lassen.

Rund 4.800 Impfungen wurden im Landkreis bereits durchgeführt. Davon sind 3.400 Erstimpfungen und 1.400 Zweitimpfungen. Zusätzlich hat die Klinik 410 Impfdosen erhalten.

Sichergestellt ist die Verfügbarkeit von Impfstoff für die zweite Impfung, die man für einen möglichst vollständigen Impfschutz braucht. Vakzine für Erstimpfungen sind für die kommenden beiden Wochen angekündigt. Wegen fehlender Planungssicherheit können derzeit leider noch keine Termine für Erstimpfungen terminiert werden.

Noch ein Hinweis: Pflegende Angehörige und bedürftige Personen können sich gerne an ihre Gemeinde wenden, dort liegen FFP2 Masken zur Abholung bereit.

Montag, 1. Februar 2021

Zum Stand Montag, 1. Februar 2021 ist bei 299 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4507 Infektionen aufgetreten. 4079 Erkrankte gelten als geheilt, 129 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne befinden sich aktuell 292 Landkreisbewohner.

Die zwei weiteren Todesfälle, die dem Gesundheitsamt seit vergangenem Freitag gemeldet wurden, haben die Geburtsjahrgänge 1932 und 1937.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 1. Februar, 0 Uhr bei 82,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 31. Januar ergibt sich eine Inzidenz von 81,31. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er hat sich in den vergangenen Tagen deutlich unter 100 stabilisiert.

Unterdessen hat das Landesamt für Gesundheit bzw. die Regierung von Oberbayern zugesichert, dass ab dem kommenden Mittwoch dem Impfzentrum die Möglichkeit eingerichtet und freigeschaltet wird, sich Übersichtslisten anzeigen zu lassen von zur Impfung angemeldeten Landkreisbürgerinnen und –bürgern. Damit wird das Anmeldeverfahren über das Portal www.impfzentren.bayern transparenter und im Impfzentrum ist im Vorhinein bekannt, wer zu welchem Termin berechtigterweise zum Impfen kommt. Aus dem Impfzentrum kommt der Hinweis, dass dort trotz der Problematik mit den Anmeldungen alle zur Verfügung stehenden Impfdosen zum Einsatz gekommen sind, bisher also kein Impfstoff verfallen ist.

Morgen findet die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs im Landratsamt statt.

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