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Corona-Virus: Aktuelle Informationen, Stand 30. April 2021

Meldung vom 01.04.2021

Fortlaufend die aktuellsten Entwicklungen und Maßnahmen zum Thema Coronavirus im Landkreis Ebersberg

Weitere Informationen zum Corona-Virus +++ 7-Tage-Inzidenz & aktuelle Corona-Regeln

Freitag, 30. April 2021

Am Freitag, 30. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 28 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 29 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 379 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.885 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.332 gelten als geheilt, 174 sind leider verstorben. 560 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Inzwischen zeigt sich, dass 40,1 % der engen Kontaktpersonen später tatsächlich auch positiv getestet werden.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 30. April, 0 Uhr bei 158,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 30. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 155,67. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die hohe Diskrepanz der Werte von RKI und Gesundheitsamt am gestrigen Tag, kam durch einen Datenübertragungsfehler zwischen dem LGL und RKI zustande.

38.933 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 6.947 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.492 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 10.351 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.926 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 27,06 Prozent. Wir liegen damit im Rahmen der bayernweiten Impfquote von 27,7 Prozent.

Für die nächste Woche sind insgesamt 3.144 Impfdosen BioNtech, 600 Impfdosen Moderna und 800 Impfdosen AstraZeneca für die Erst- und Zweitimpfungen im Impfzentrum angekündigt worden. Das ist zwar mehr als in dieser Woche aber immer noch weniger als die Woche davor. „Wir brauchen endlich mehr Impfstoff, unsere Kapazitäten sind bei weitem nicht ausgereizt, weder in den Impfzentren noch bei den niedergelassenen Ärzten, die Warteliste ist sehr lang“ so Landrat Robert Niedergesäß der sich diese Woche mit dieser Forderung persönlich an den Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek gewandt hat.

Donnerstag, 29. April 2021

Am Donnerstag, 29. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 37 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 29 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 389 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.857 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.294 gelten als geheilt, 174 sind leider verstorben. 601 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 29. April, 0 Uhr bei 132,3. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 29. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 156,36. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die hohe Diskrepanz der Werte von RKI und Gesundheitsamt kommt durch einen Datenübertragungsfehler zwischen dem LGL und RKI zustande.

36.634 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 5.059 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.489 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 10.221 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.926 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 25,46 Prozent.

Bürgerinnen und Bürger, deren Zweitimpfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff, mindestens 15 Tage zurückliegt, müssen nun beim Einkaufen oder auch beim Friseur kein negatives Testergebnis mehr vorlegen. Der Nachweis der vollständigen Impfung mit dem Impfbuch oder dem digitalen Impfnachweis steht einem negativen Testergebnis gleich. Dies gilt jedoch nicht für den Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheim und ähnlichen Einrichtungen. Hier ist auch weiterhin ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests oder POC-Antigentests notwendig, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Mittwoch, 28. April 2021

Am Mittwoch, 28. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 59 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 32 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 365 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.821 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.282 gelten als geheilt, 174 sind leider verstorben. 626 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 28. April, 0 Uhr bei 151,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 28. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 152,19. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

35.939 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 4.833 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.485 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 10.021 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.925 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 24.98 Prozent.

Dienstag, 27. April 2021

Am Dienstag, 27. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 10 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 7 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 313 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.762 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.275 gelten als geheilt, 174 sind leider verstorben. 650 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 gemeldet. Der betroffene Bürger ist im Alter von 75 Jahren verstorben.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 27. April, 0 Uhr bei 133,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 27. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 133,45. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

34.775 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 4.059 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.478 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.917 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.922 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 24,17 Prozent.

Den Landkreis Ebersberg erreichen diese Woche 3.084 Dosen Impfstoff. Dies sind 550 Dosen mehr als ursprünglich angekündigt. Hierbei handelt es sich um 500 zusätzlich Dosen des Impfstoffes von Moderna und 50 weitere Dosen für die Zweitimpfung mit AstraZeneca. Nächste Woche erwartet das Impfzentrum Ebersberg insgesamt 4.544 Dosen Impfstoff. 3.144 davon entfallen auf den Impfstoff von Biontech, 600 auf den Impfstoff von Moderna und 800 Zweitimpfdosen von AstraZeneca.

Bei den unter 60-Jährigen, welche ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, wird bei der Zweitimpfung nun häufig der Impfstoff von Biontech nachgefragt. Personen über 60 Jahren, die ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, bekommen diesen Impfstoff auch bei der Zweitimpfung, so wie es von der STIKO empfohlen und auch in der aktuellen Impfverordnung verankert ist. Eine prinzipielle Wahlmöglichkeit bei den Impfstoffen besteht derzeit nicht.

31.314 Landkreisbürger sind aktuell über www.impfzentren.bayern für eine Impfung gegen eine Covid-19-Erkrankung registriert. Bürgerinnen und Bürger, die noch keine Einladung zur Vereinbarung eines Impftermins erhalten haben und zu Personen der 1. oder 2. Priorität zählen werden gebeten, sich bei der Hotline des Impfzentrums zu melden. Diese ist täglich von 6 bis 22 Uhr unter 08092 863140 erreichbar.

In der Kreisklinik werden aktuell 10 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, fünf kommen aus dem Landkreis. Auf der Intensivstation liegen vier der Patienten, alle vier müssen beatmet werden. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit vergangenem Freitag 694 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht.

Am Corona-Bürgertelefon haben sich im gleichen Zeitraum 289 Anruferinnen und Anrufer informiert, 70 waren es bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen.

In 17 Gemeinden des Landkreises gibt es bereits ein Schnelltestangebot. Angebote für die noch ausstehenden Gemeinden sind in Planung. Eine Übersicht über die Schnelltestangebote findet man auf der Informationsseite zum Corona-Virus auf der Homepage des Landratsamtes. Dort findet man auch eine Liste der Ärztinnen und Ärzte, welche im Landkreis Tests anbieten.

Der Einsatz von sogenannten Lolli-Tests für Kinder wird derzeit vom Landkreis geprüft. Eine entsprechende Anfrage zur Zulassung und zur Kostenübernahme bei der Regierung läuft.

Ende dieser Woche wird die Lieferung der 360 bestellten Raumluftgeräte für die Landkreisschulen erwartet. In der kommenden Woche verteilt das THW die Geräte dann an die Schulen. Die Lüftungsgeräte wurden für einen Zeitraum von drei Jahren, geleast.

Montag, 26. April 2021

Am Montag, 26. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 22 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 12 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 319 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.752 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.260 gelten als geheilt, 173 sind leider verstorben. 632 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 26. April, 0 Uhr bei 131,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 26. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 131,35. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

34.294 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3.867 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.477 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.826 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.922 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 23,83 Prozent. Leider wird das Impfzentrum in dieser Woche sehr wenig Impfstoff bekommen, so dass im Wesentlichen nur die Zweitimpfungen durchgeführt werden können. Erstimpfungen können täglich nur an ca. 60 Bürgerinnen und Bürger verabreicht werden.

Die Luca-App ist ab sofort auch im Landkreis Ebersberg im Einsatz. Sie dient der schnellen und lückenlosen Kontaktrückverfolgung für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen, für Geschäfte und Gastronomie im Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die gesammelten Daten werden dabei dezentral verschlüsselt und werden nur im Infektionsfall durch das Gesundheitsamt entschlüsselt. Die App ist für alle kostenlos und einfach auf dem Smartphone zu installieren. Unter www.luca-app.de kann man außerdem alle wichtigen Informationen zur App finden.

Freitag, 23. April 2021

Am Freitag, 23. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 30 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 23 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 333 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.662 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.156 gelten als geheilt, 173 sind leider verstorben. 593 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 23. April, 0 Uhr bei 104,4. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 23. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 103,55. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

30.338 Landkreisbürger sind aktuell über www.impfzentren.bayern für eine Impfung gegen eine Covid-19-Erkrankung registriert. Impfwilligen, die sich noch nicht registriert haben, wird eine Registrierung empfohlen.

32.267 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3.573 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.468 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.692 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.920 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 22,42 Prozent.

Aktuell sind zwei mobile Impfteams im Einsatz, die sich derzeit um die Zweitimpfungen kümmern.

In der kommenden Woche erwartet man im Impfzentrum insgesamt 1.884 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 500 Dosen von Moderna. Für die Zweitimpfung mit AstraZeneca werden 150 Impfdosen erwartet. Eben diese Zweitimpfungen stellen das Impfzentrum vor eine große Herausforderung. Unter 60-Jährige können bei der Zweitimpfung auch einen anderen Impfstoff wählen. Wie viele Bürgerinnen und Bürger von dieser Option Gebrauch machen werden ist noch unklar. Deshalb muss für die Zweitimpfungen mit AstraZeneca Impfstoff von Biontech und Moderna vorgehalten werden, der dann nicht für Erstimpfungen zur Verfügung steht. Dies ist besonders ärgerlich, da die Impfstofflieferungen in der nächsten Woche wieder um ein Drittel niedriger ausfallen als in der Vorwoche. Die Tatsache, dass der Landkreis Ebersberg 25 % mehr Impfstoff bestellt hat, wirkte sich leider nicht auf die zugeteilten Lieferungen aus. „Wegen der knappen Impfstofflieferungen können nächste Woche leider nur wenige Erstimpfungen angeboten werden. Der Landkreis Ebersberg würde gerne mehr impfen, ihm fehlt aber der nötige Impfstoff, was mehr als ärgerlich ist und die Frage aufwirft, ob die Impfzentren wirklich gleichmäßig fair beliefert werden“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Die Altersbeschränkung für den Impfstoff von AstraZeneca wurde derweil vom Freistaat Bayern aufgehoben. Gleiches gilt für die Priorisierung für diesen Impfstoff. Jeder, der möchte, kann sich nun, nach vorheriger individueller Risikoabschätzung, mit diesem Impfstoff in den Arztpraxen des Landkreises impfen lassen, sofern genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Die generelle Bereitschaft den AstraZeneca Impfstoff zu verimpfen ist bei den Haus- und Fachärzten groß, ebenso wie die Nachfrage bei den Landkreisbürgerinnen und –bürgern.

Der Landkreis erwartet in Kürze die erste Lieferung des neu zugelassenen Impfstoffes von Johnson & Johnson. Dieser soll zunächst wohnungslosen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen, da für die Impfung mit diesem Impfstoff nur ein einmaliger Impftermin nötig ist.

In der Kreisklinik werden aktuell zehn Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, fünf kommen aus dem Landkreis. Auf der Intensivstation liegen zwei der Patienten, ein Patient muss beatmet werden. In der Klinik gibt es neun Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit vergangenem Dienstag 787 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht. Weitere 619 Menschen wurden bei Reihentestungen untersucht. 23 Schnelltests in Schulen waren positiv. 12 dieser Tests wurden bei der anschließenden PCR-Testung als positiv bestätigt.

Am Corona-Bürgertelefon haben sich im gleichen Zeitraum 322 Anruferinnen und Anrufer informiert, 82 waren es bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen.

Die vom Bundestag beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes wird sich, nach bisherigem Kenntnisstand, nicht auf die Regelungen in Bayern auswirken. Für den Landkreis Ebersberg bedeutet dies beispielsweise, dass Schülerinnen und Schüler auch nächste Woche im Distanzunterricht unterrichtet werden und die Kindertagesstätten nur Notbetreuung anbieten.

Donnerstag, 22. April 2021

Am Donnerstag, 22. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 30 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 48 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 316 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.632 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.143 gelten als geheilt, 173 sind leider verstorben. 502 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 22. April, 0 Uhr bei 99,5. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 22. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 98,68. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Damit liegt der Landkreis erstmals seit dem 12.04.2021 wieder unter der 100er-Inzidenz. Sollte dieser Trend 3 Tage in Folge anhalten, kann es wieder Lockerungen geben.

31.283 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 3.142 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.468 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.686 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.920 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 21,74 Prozent.

Um einen realistischen Überblick über das Infektionsgeschehen im Landkreis Ebersberg zu bekommen und um sichere Kontakte zu ermöglichen, sind Corona-Schnelltests unerlässlich. Dafür weitet der Landkreis die Testmöglichkeiten kontinuierlich aus. Unter anderem ist eine Teststation, direkt vor dem Impfzentrum in Ebersberg geplant. Impflinge können sich so vor der Impfung auf eine eventuelle Corona-Infektion untersuchen lassen. Ab nächster Woche kommen zudem stundenweise Testangebote in den Gemeinden Anzing, Egmating, Bruck, Moosach, Baiern und Oberpframmern hinzu. Auf der Corona-Informationsseite des Landratsamtes kann man jeweils die aktuellen Testmöglichkeiten im Landkreis einsehen.

Mittwoch, 21. April 2021

Am Mittwoch, 21. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 32 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 34 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 315 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5.602 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5.114 gelten als geheilt, 173 sind leider verstorben. 477 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 21. April, 0 Uhr bei 112,1. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 21. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 111,19. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

30.263 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 2.728 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.467 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.660 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.920 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 21,03 Prozent.

Unterdessen konnte Landrat Robert Niedergesäß noch ein Sonderkontingent von 1.000 zusätzlichen Dosen des Impfstoffs von Astra Zeneca für den Landkreis sichern. Der zusätzliche Impfstoff wird den Hausärzten ab sofort zusätzlich zu den normalen Bestellungen zur Verfügung gestellt, um auch in den Praxen noch mehr Impfangebote machen zu können.

Dienstag, 20. April 2021

Am Dienstag, 20. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 7 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 12 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 284 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5570 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5113 gelten als geheilt, 173 sind leider verstorben. 435 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 gemeldet. Der betroffene Mensch ist im Alter von 87 Jahren verstorben.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 20. April, 0 Uhr bei 113,5. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 20. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 112,58. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

39.701 Landkreisbürger sind aktuell über www.impfzentren.bayern.de für eine Impfung gegen eine Covid-19-Erkrankung registriert.

29.176 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung erhalten. 2.477 Impfungen davon haben Hausärzte vorgenommen. 7.462 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.658 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.920 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 20,28 Prozent.

In dieser Woche erwartet man im Impfzentrum insgesamt 2916 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 300 Dosen von Moderna.

Aktuell sind drei mobile Impfteams im Einsatz. In erster Linie nehmen sie Zweitimpfungen vor.

Wenn alles nach Plan geht, kann man ab morgen, Mittwoch, 21. April, nach der Impfung im Impfzentrum einen digitalen Impfnachweis erhalten.

In der Kreisklinik werden aktuell acht Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, sechs kommen aus dem Landkreis. Auf der Intensivstation liegen drei der Patienten, zwei müssen beatmet werden. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit vergangenem Freitag 308 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht.

Am Corona-Bürgertelefon haben sich im gleichen Zeitraum 340 Anruferinnen und Anrufer informiert, 71 waren es bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen.

Aktuell kann man im Landkreis bei acht Apotheken und an acht weiteren Stationen einen Corona-Schnelltest vornehmen lassen. Elf zusätzliche Teststellen sind in Vorbereitung. Weitere Informationen zu den Testmöglichkeiten findet man auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Corona-Tests“. Direkt an die richtige Stelle kommt man mit der Hilfe von Ebi, dem Chatbot, der dabei hilft auf der Homepage schnell die Informationen zu finden, die man sucht. Das Suchfeld taucht auf, wenn man die Homepage aufruft und auf das grün-weiße Chat-Symbol klickt. Dann empfiehlt sich das Suchwort „Schnelltests“.

Eine Sonderimpfaktion, wie sie in wenigen anderen Landkreisen am Wochenende durchgeführt wurde (z.B. hat Mühldorf wegen der hohen Inzidenz von über 300 eine Sonderzuteilung erhalten), fand im Landkreis Ebersberg nicht statt. Die Impfstoffe, die hier zur Verfügung standen, konnten allesamt über das Impfzentrum verimpft werden. In der Außenstelle in Poing wurden die Impfzimmer verdoppelt und die Öffnungszeiten auf 20.00 Uhr verlängert.

Montag, 19. April 2021

Am Montag, 19. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 12 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag ebenfalls 12 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 280 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5563 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5111 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 421 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 19. April, 0 Uhr bei 117,0. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 19. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 116,06. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Weil der Wert für die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis drei Tage in Folge über 100 gelegen war, sind am Sonntag, 18. April, 0 Uhr die in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz zwischen 100 und 200 vorgesehenen Regelungen in Kraft getreten. Die aktuell gültigen Anordnungen findet man im Amtsblatt des Landkreises. Interessierte können es auf der Homepage des Landratsamtes einsehen.

28 328 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg haben inzwischen eine Impfung gegen eine Covid-19-Erkrankung erhalten. 7450 von ihnen sind älter als 80 Jahre. 9 657 wurden bereits zum zweiten Mal geimpft, 5919 sind älter als 80 Jahre. 2329 der Impfungen haben Hausärzte vorgenommen. Die Impfquote im Landkreis beträgt jetzt 19,69 Prozent.

Freitag, 16. April 2021

Am Freitag, 16. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 23 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind im Vergleich zum damaligen Vortag 21 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 266 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5513 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5075 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 359 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 16. April, 0 Uhr bei 119,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 16. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 118,14. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Weil der Wert für die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis drei Tage in Folge über 100 gelegen ist, treten am kommenden Sonntag, 18. April, 0 Uhr die in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz zwischen 100 und 200 vorgesehenen Regelungen in Kraft.

Für die Schulen und Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige ist ausschlaggebend, dass am heutigen Freitag der Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Ebersberg über 100 liegt. Die damit für sie einhergehenden Regelungen gelten für die gesamte nächste Kalenderwoche.

Außerdem wird durch den Inzidenzwert von über 100 eine Testpflicht für Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Altenheimen und Seniorenresidenzen notwendig – unter Berücksichtigung des Anteils der Bewohner und Beschäftigten, die bereits eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten haben. Sie wird über das Landratsamt angeordnet.

Bis die 7-Tage-Inzidenz wieder drei Tage in Folge unter dem Wert von 100 bleibt, gelten im Landkreis Ebersberg die folgenden Regelungen:

  • Es besteht eine nächtliche Ausgangssperre. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr darf man nicht ohne triftigen Grund draußen unterwegs sein oder sich aufhalten. Ausnahmen sind beispielsweise medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle, die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren oder ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe.
  • Nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken erlaubt. Darüber hinaus ist es zulässig, wechselseitig, unentgeltlich und nicht geschäftsmäßig Kinder unter 14 Jahren zu beaufsichtigten, sofern das in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften stattfindet und Kinder aus höchstens zwei Hausständen zusammenkommen.
  • Kunden von Einzelhandelsgeschäften müssen nun zusätzlich zu einer Terminvereinbarung über Click oder Call & Meet vor Betreten der Ladenräume entweder den Nachweis über einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 48 Stunden alt sein darf, oder über einen Schnelltest, der nicht länger als 24 Stunden her ist. Zudem muss die Anzahl der Kundinnen und Kunden auf eine Person je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt werden.
  • Lebensmittelgeschäfte und Drogeriemärkte können mit den entsprechenden Hygienekonzepten weiter ohne Voranmeldung betreten werden.
    Friseure bleiben geöffnet. Hier ist wie bisher eine Voranmeldung notwendig.
  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform wieder untersagt. Ebenfalls in Präsenzform nicht mehr zulässig sind Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote. Instrumental- und Gesangsunterricht ist in Präsenzform ebenfalls nicht mehr erlaubt.
  • Sport und die praktische Sportausbildung sind nur kontaktfrei und unter Beachtung der allgemeinen Kontaktbeschränkungen zulässig, das heißt mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Mannschaftssport darf nicht betrieben werden.
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind ebenfalls wieder zu schließen.
  • In der kommenden Woche ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder nur noch im Rahmen der Notbetreuung zulässig.
  • An den Schulen findet Präsenzunterricht ausschließlich statt in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in den Abschlussklassen aller Schularten. Dazu muss ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden können. Trifft das nicht zu, findet in den vorgenannten Jahrgangsstufen Wechselunterricht statt. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich mindestens zwei Mal wöchentlich einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen.
  • An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Die aktuellen Anordnungen findet man im Amtsblatt des Landkreises. Interessierte können es auf der Homepage des Landratsamtes einsehen.

26.001 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung gegen eine Covid-19-Erkrankung erhalten. 2.011 Impfungen haben Hausärzte vorgenommen. 7.451 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9.653 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5.918 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 18,07 Prozent.

In der kommenden Woche erwartet man im Impfzentrum insgesamt 3.086 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 300 Dosen von Moderna.

In der Kreisklinik werden aktuell acht Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, drei kommen aus dem Landkreis. Auf der Intensivstation liegen drei von ihnen, zwei müssen beatmet werden. In der Klinik gibt es sechs Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden seit vergangenem Dienstag 1568 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht.

Am Corona-Bürgertelefon haben sich im gleichen Zeitraum 377 Anruferinnen und Anrufer informiert, 74 waren es bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen.

Donnerstag, 15. April 2021

Am Donnerstag, 15. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 49 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 24 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 279 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5491 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5040 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 335 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 15. April, 0 Uhr bei 114,9. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 15. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 117,45. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Wie fast überall in der Republik nimmt auch im Landkreis Ebersberg das Infektionsgeschehen wieder deutlich zu. Wenn das heute und morgen so bleibt, treten am kommenden Sonntag die in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz zwischen 100 und 200 vorgesehenen Regelungen in Kraft. Man findet sie u.a. auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de.

Für die Schulen und Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige ist ausschließlich der morgige RKI-Wert für die inzidenzabhängigen Regelungen maßgeblich. Sie gelten dann für die gesamte nächste Kalenderwoche. Zudem muss die Kreisverwaltungsbehörde bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 eine Testpflicht für Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Altenheimen und Seniorenresidenzen anordnen.

Es gilt den weiteren Anstieg der 7-Tages-Inzidenz zu einem Stopp zu bringen und die Anzahl der Menschen im Landkreis, die positiv auf das Corona-Virus getestet werden, möglichst wieder zu verringern. Dazu tragen alle bei, die in dieser weiteren heißen Phase der Pandemie noch einmal die Motivation aufbringen können, ganz bewusst Kontakte soweit wie möglich einzuschränken und wo das nicht möglich ist die AHA+L+A (Abstands- und Hygieneregeln plus Lüften plus App) strikt einzuhalten. Besonders im Innenbereich, aber auch im engeren Kontakt im Außenbereich spielen Aerosole eine immer größere Rolle. Insbesondere die Virusmutanten halten sich wohl in der Raumluft, auch wenn die infizierte Person den Raum bereits verlassen hat. Frischluftzufuhr und der Luftaustausch durch häufiges Lüften verringern das Risiko einer Ansteckung. Auch draußen geht man von Aerosolwolken aus, die beim Sprechen erzeugt werden. Durch das größere Luftvolumen im Umfeld erfolgt eine schnellere Durchmischung und Abnahme der Viruslast. Trotzdem ist es ratsam im direkten Gespräch einen größeren Abstand einzuhalten.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die schnelle Nachverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten essenziell. Der Freistaat Bayern hat deshalb eine landesweite Lizenz für die sogenannte Luca-App erworben. Alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Behörden in Bayern können sie kostenfrei nutzen. Sie ist bereits jetzt im App-Store der Smartphones zu haben. Mit der Luca-App soll den Gesundheitsämtern eine schnelle und effektive Kontaktnachverfolgung ermöglicht werden. Geht alles nach Plan, ist Ende April die Anbindung aller bayerischer Gesundheitsämter an die App abgeschlossen. Schon in der nächsten Woche wird der Landkreis eine Übergangslizenz installieren, so dass der Informationsaustausch mit dem Gesundheitsamt dann schon möglich sein wird. Alle Betriebe, Unternehmen, Einzelhändler, Gastronomen und alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Luca-App auf dem Smartphone zu nutzen. Informationen gibt es unter www.luca-app.de

24987 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung gegen eine Covid-19-Erkrankung erhalten. 1575 Impfungen haben Hausärzte vorgenommen. 7442 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9647 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5916 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Sieben der Zweitimpfungen haben Hausärzte erledigt. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 17,36 Prozent.

Mittwoch, 14. April 2021

Am Mittwoch, 14. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 37 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 21 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 307 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5445 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4966 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 346 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 14. April, 0 Uhr bei 101,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 14. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 102,16. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Der Landkreis Ebersberg verzeichnet damit erstmals seit dem 25. Januar 2021 wieder eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Bleibt der Wert an drei Tagen in Folge über 100, treten verschiedene Änderungen in Kraft. So zum Beispiel für Einzelhandelsgeschäfte. „Click & Meet“, also Einkaufen nach vorheriger Terminvereinbarung, bleibt unter den bisherigen Voraussetzungen möglich. Zusätzlich braucht man aber einen negativen Schnelltest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt oder den Nachweis eines negativen Ergebnisses eines PCR-Tests, der vor maximal 48 Stunden vorgenommen worden ist. Alternativ kann man vor Ort einen Selbsttest durchführen. Dieser Test erlaubt dann allerdings nur das Betreten des Geschäfts, bei dem er vorgenommen wurde. Häufig gestellte Fragen zu Zutrittsregelungen in Ladengeschäften sind zum Beispiel auf der Website des bayerischen Gesundheitsministeriums zu finden www.stmgp.bayern.de. Auf der Homepage des Landratsamtes www.lra-ebe.de werden sukzessive nach den eingehenden Informationen die im Landkreis neu angebotenen Schnellteststationen aufgeführt.

Sollte der Inzidenzwert drei Tage in Folge über 100 bleiben, würden danach auch in den Schulen Änderungen gelten. Das wäre frühestens ab kommendem Montag der Fall. Es müsste dann grundsätzlich auf Distanzunterricht umgestellt werden. Wechsel- bzw. Präsenzunterricht wäre nur noch für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und der Fachoberschulen möglich, da hier bereits abschlussrelevante Leistungen erbracht werden, außerdem in der Jahrgangsstufe 4. Schülerinnen und Schüler dürfen nur mit einem negativen Corona-Testergebnis am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts teilnehmen. Die Ergebnisse der

Selbsttests gelten dann am Tag der Testung und am darauffolgenden Tag. Das Testergebnis darf also bei Unterrichtsbeginn höchstens 24 Stunden alt sein. Bei regelmäßigem täglichen Schulbesuch wird so mindestens drei Mal, bei Wechselunterricht mindestens zwei Mal in der Woche ein Test erforderlich. Die Teilnahme an der Notbetreuung ist weiterhin nur mit aktuellem negativem Test möglich.

Wenn ein Antigen-Schnelltest oder Antigen-Selbsttest ein positives Ergebnis anzeigt, bedeutet das den Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Schnelltests und Selbsttests zeigen noch keine Diagnose. Ein positives Ergebnis muss durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Bei einem positiven Antigen-Schnelltest oder Antigen-Selbsttest sollte man zuhause bleiben und auch dort Kontakte zu anderen Haushaltsmitgliedern vermeiden. Über eine Arztpraxis oder ein Testzentrum sollte das weitere Vorgehen abgestimmt werden – in der Regel ist das zunächst ein PCR-Test.

Dienstag, 13. April 2021

Am Dienstag, 13. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis zwölf Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind drei neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 279 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5408 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4957 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 318 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 13. April, 0 Uhr bei 91,9. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 13. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 91,04. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Insgesamt 403 Infizierungen mit Virusmutationen sind im Landkreis bisher getestet worden. In großer Mehrheit geht es dabei um die sogenannte Britische Variante, einmal wurde die Brasilianische Virusmutation entdeckt und mehrere Male die Südafrikanische.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben bis jetzt 22277 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7437 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. 9574 Landkreisbürgerinnen und – bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5886 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. Die Zahlen enthalten 581 Erst- und 506 Zweitimpfungen in der Kreisklinik.
Insgesamt 1303 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote für den Landkreis von 16,38 Prozent.

Beim Impfportal www.impfzentren.bayern sind aktuell 35957 Menschen aus dem Landkreis registriert.

In dieser Woche rechnet man im Impfzentrum mit insgesamt 2676 Dosen des Impfstoffs von Biontech, 1000 Dosen AstraZeneca und 500 Dosen Moderna.

In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell neun Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, fünf stammen aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung liegen auf der

Intensivstation, zwei müssen beatmet werden. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Seit vergangenem Dienstag wurden über das Diagnostikzentrum 2551 Menschen mit einem PCR-Test untersucht.

586 Anrufer haben sich im gleichen Zeitraum am Corona-Bürgertelefon beraten lassen, an der Hotline für Betriebe und Unternehmen waren es 54

Montag, 12. April 2021

Am Montag, 12. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 12 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 17 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 281 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5396 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4943 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 307 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 12. April, 0 Uhr bei 85,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 12. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 84,78. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben bis jetzt 21732 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7426 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. 9223 Landkreisbürgerinnen und – bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5753 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.
Insgesamt 1267 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote für den Landkreis von 15,98 Prozent.

Heute sind Änderungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten. Geplante Öffnungsoptionen in Bayern sind damit um zwei Wochen auf frühestens Montag, 26. April verschoben.

An den Schulen gibt es nun eine Testpflicht. Wer am Präsenzunterricht teilnehmen möchte, muss zweimal pro Woche getestet werden – vor Ort in der Schule mit einem Selbsttest oder über einen tagesaktuellen Test bei einem vom Gesundheitsamt registrierten Schnelltestzentrum. Ebenfalls gültig: Das negative Ergebnis eines PCR-Tests, der nicht älter als 48-Stunden sein darf.

Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz über 50 und unter 100 gilt für Baumärkte, Gärtnereien, Blumengeschäfte, Buchhandlungen etc. nun wieder das System „Click & Meet“. Vor einem Besuch dort muss man sich also anmelden. Bei Inzidenzen über 100 braucht man zusätzlich vor Ort einen Schnelltest, bevor man ein Geschäft betreten kann – außer man kann das negative Ergebnis eines PCR-Tests vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Regelungen gelten nicht für Lebensmittelläden, Drogeriemärkte oder Apotheken. Weitere Ausnahmen und die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung im Wortlaut findet man auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de

Wegen technischer Probleme im zuständigen Sachgebiet gibt es zu dieser Pressemitteilung leider kein Diagramm.

Impfzentrum im Landkreisnorden

In Poing hat die Außenstelle des Impfzentrums Ebersberg ihren Betrieb aufgenommen. Landrat Robert Niedergesäß und Poings Bürgermeister Thomas Stark haben das Impfzentrum im Landkreisnorden am Starttag besichtigt. Brigitte Keller, operative Leiterin des Corona-Krisenstabs des Landkreises und Liam Klages, Leiter des Impfzentrums in Ebersberg haben zu den neuen Räumen informiert. Sie liegen sehr zentral, fast direkt am S-Bahnhof Poing. „Die Bürgerinnen und Bürger aus dem nördlichen Landkreis können jetzt auf kurzen Wegen ein Impfangebot wahrnehmen. „Das war uns wichtig, denn auch so können wir räumliche Hürden abbauen, die unter Umständen Menschen davon abhalten sich gegen eine Covid-19-Erkrankung impfen zu lassen“, erläutert der Landrat.

Wer die Einladung zu einer Impfung erhält, kann auswählen, ob er in das Impfzentrum in Ebersberg oder Poing kommen möchte. Am ersten Tag haben sich etwa vierzig Impfkandidaten für Poing entschieden. In dieser Woche ist der Impfstoff knapp, der für die beiden Impfzentren und die Hausärzte zur Verfügung steht. Mit einer deutlichen Verbesserung der Lage wird für die kommenden Wochen gerechnet. „Wir haben nun im Landkreis die Infrastruktur geschaffen, dass wir möglichst viele Menschen möglichst schnell impfen können“, so Niedergesäß. Im Impfzentrum in Poing können bei Bedarf bis zu fünf Arztzimmer genutzt werden. „Ich freue mich sehr über dieses Angebot an die Poinger Bürgerinnen und Bürger und die unserer Nachbargemeinden. Damit wird dem Bevölkerungsschwerpunkt im nördlichen Landkreis Rechnung getragen. Das ist ein sehr sinnvolles Angebot im Kampf gegen die Pandemie“, kommentierte Bürgermeister Thomas Stark und bedankte sich bei allen Beteiligten für die schnelle und gute Umsetzung des Vorhabens.

Freitag, 9. April 2021

Am Freitag, 9. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 21 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 22 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 285 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5344 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4887 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 361 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere Todesfälle aus dem Landkreis gemeldet. Die zwischen Februar und April Verstorbenen haben die Geburtsjahrgänge 1935 und 1947.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 9. April, 0 Uhr bei 79,4. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 9. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 79,22. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 20469 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7399 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 14,22 Prozent. 8895 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5577 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Insgesamt 1029 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote von 14,94 Prozent für den Landkreis.

Fast 800 Menschen müssen in Bayern wegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 auf einer Intensivstation behandelt werden, so viele, wie seit Ende Januar nicht mehr. Weil diese Zahl nicht der bei den Inzidenzen angenommenen Verzerrung durch die Osterfeiertage unterliegt, bildet sie die Brisanz des derzeitigen Infektionsgeschehens besser ab.

Je mehr Menschen sich mit dem Virus infizieren und ihm als Wirt dienen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit weiterer Mutationen, die gefährlicher sind, als das ursprüngliche Virus. Es ist also auch deshalb wichtig Übertragungen zu verhindern. Impfungen, Testen, Abstandsregeln und Hygienevorschriften dienen dazu - aber auch viele Entscheidungen, die jeder einzelne von uns täglich trifft und die das Risiko einer Ansteckung für sich und andere niedrig halten, ganz ausschließen oder eben auch erhöhen.

Ab der nächsten Woche soll sich jeder Beschäftigte im Landratsamt einmal wöchentlich mit einem Schnelltest selbst testen. Die Selbsttests wurden inzwischen geliefert und werden nun in den Sachgebieten verteilt. „Der Landkreis möchte so seiner Vorbildfunktion als Arbeitgeber nachkommen, einen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsrisikos zu leisten und bittet alle Arbeitgeber im Landkreis, diesem Beispiel zu folgen“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Landrat stellt seine Position zur Teststrategie klar

In einer Pressemitteilung reagiert Landrat Robert Niedergesäß auf den Artikel der Ebersberger Zeitung vom Freitag, den 9. April 2020. Er fühle sich missverstanden und lasse sich auch nicht in die Schublade der sog. „Querdenker“ stecken, auch wenn er zu einigen Punkten eine differenzierte Meinung habe. „In einer demokratischen Gesellschaft muss es erlaubt sein, unterschiedliche Meinungen zu vertreten, ohne dass man gegenseitig übereinander herfalle und Andersdenkende abqualifiziert werden“, so Niedergesäß. Vermutlich hat es sich um ein Missverständnis zwischen dem Redakteur und ihm gehandelt, denn der Landrat ging von einem Wortinterview aus, aus dem dann ein Artikel entstand, bei dem Landrat Niedergesäß einige Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen sieht. Vielleicht habe er sich an der ein oder anderen Stelle aber auch nicht präzise genug artikuliert.

Der Landrat fasst seine Position wie folgt zusammen: „Ich bin keinesfalls gegen viel Testen, ganz im Gegenteil. Wir brauchen viele Tests und ich unterstütze das als Landrat auch sehr, um Öffnungen in Einzelhandel, Gastronomie, Sport, Gesellschaft und Kultur zu ermöglichen. Wir unterstützen Schnelltestangebote in möglichst allen Gemeinden. Man muss aber auch wissen, dass viele Tests in der Regel auch zu mehr Fällen führen, was grundsätzlich auch nicht verkehrt und unlogisch ist. Insofern sollte man das aber auch bei der Inzidenzbewertung einfließen lassen und diese künftig differenzierter beurteilen, darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen, die Inzidenz alleine kann nicht die Mutter aller Zahlen sein. Wenn es beispielsweise einen Ausbruch in einem Heim gibt, geht die Inzidenz ganz schnell nach oben, die Gefahr der weiteren Verbreitung ist aber eher gering. Wogegen ich mich dezidiert ausgesprochen habe, ist die allgemeine Testpflicht an Schulen. Ich habe auch nichts gegen viele Tests an Schulen, aber eben etwas gegen den Zwang, gegen den sich auch viele Eltern stellen. Auch hier habe ich konstruktive Kompromissvorschläge unterbreitet. Tests am Morgen zuhause oder beim Arzt oder Spucktests an den Schulen. Ich bin also keineswegs ein Gegner von Tests, auch nicht im Umfeld der Schulen, ich setze aber auf mehr Eigenverantwortung unserer Bürgerinnen und Bürger,“ so der Landrat.            

Donnerstag, 8. April 2021

Am Donnerstag, 8. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 25 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 15 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 287 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5323 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4866 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 375 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 8. April, 0 Uhr bei 80,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 8. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 79,92. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19973 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7397 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,88 Prozent. 8866 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5550 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.
Insgesamt 208 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis weiter unter 100. Nach dem Beschluss des bayerischen Kabinetts vom 7. April 2021 werden aber weitere Öffnungsschritte etwa in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport leider nicht vor dem 26. April 2021 erfolgen können.

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen, für die bisher eine Ausnahmeregelung gegolten hat, können künftig nur noch wie die anderen Einzelhandelsgeschäfte öffnen. Bei der aktuellen Inzidenz im Landkreis, über 50, aber unter 100, ist der Einkauf dort nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich – Click & Meet mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche und den entsprechenden Hygienemaßnahmen.

Mittwoch, 7. April 2021

Am Mittwoch, 7. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 22 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 30 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 281 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5299 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4848 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 458 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 7. April, 0 Uhr bei 73,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 7. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 73,66, eine Woche zuvor lag sie bei 89. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Inzwischen hat die sogenannte britische Variante einen hohen Anteil an den Infizierungen im Landkreis. Weil man sich schneller anstecken kann, wenn sie im Spiel ist, wird nun nicht mehr zwischen Kontaktpersonen verschiedener Kategorien unterschieden. Ausschlaggebend sind Kriterien etwa ein Gespräch, das länger als zehn Minuten andauerte mit einer infizierten Person, der gemeinsame Aufenthalt in nicht ausreichend belüfteten Räumen mit Aerosolübertragung, die Unterschreitung des Abstands von 1,5 Metern etc.. Weitere Infos zu den Kriterien, welche Kontakte zu einer positiv getesteten Person ausschlaggebend sind, findet man zum Beispiel auf der Homepage des RKI unter www.rki.de.

Die folgende Zusammenstellung zeigt, wie sich die Infizierungen auf die Altersgruppen im Landkreis verteilen. Es wird deutlich, dass nun auch jüngere Menschen stärker betroffen sind. Wohingegen sich bei den über 80-Jährigen der Impfschutz sehr gut auswirken dürfte:

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19419 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7394 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,49 Prozent. 8821 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5520 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Für die kommende Woche sind dem Impfzentrum bisher 2676 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 400 von Moderna angekündigt.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit fünfzehn Patienten mit einer Infektion mit SARS-CoV-2 behandelt. Acht kommen aus dem Landkreis. Fünf müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt vier Verdachtsfälle in der Klinik.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag der vergangenen Woche 2231 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus getestet worden.

611 Anruferinnen und Anrufer haben sich an die Corona-Bürgerhotline mit der Nummer (08092) 85 16 16 gewandt, 57 an die Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685.

Die Controll-Covid-Strategie des Landkreises Ebersberg braucht eine hohe Testbereitschaft der Bürger, die sich idealerweise 2 x wöchentlich freiwillig testen lassen. Um ein ortsnahes Angebot dafür bereitzustellen, soll es möglichst in jeder Gemeinde Schnelltestangebote geben, die für die Bürger kostenlos sind. Solche Angebote werden derzeit überall im Landkreis aufgebaut. Auf der Homepage des Landratsamtes www.lra-ebe.de findet man Anbieter von kostenlosen Schnelltests in den Landkreisgemeinden.

Aus der heutigen Ministerratssitzung wurde bekannt, dass sich das Bayerische Staatsministerium für Digitales für eine landesweite Lizenz für die LucaApp entschieden hat. Damit ist die Voraussetzung für die digitale Kontaktdatenerfassung und damit für eine effektive Bekämpfung des Pandemiegeschehens geschaffen. Der Landkreis hat sich im Vorfeld schon für die LucaApp entschieden und ist daher schon darauf vorbereitet.

„Die bayernweite Einführung der LucaApp ist ein wichtiger, richtiger und lange fälliger Schritt Richtung Öffnung von Einzelhandel, Gastronomie und Kultur. Leider werden Gastronomie und Kultur mit den jüngsten Beschlüssen der Staatsregierung erneut vertröstet und müssen weiter geschlossen bleiben. Das ist für die betroffenen Betriebe, aber auch für die Bevölkerung schön langsam nicht mehr nachvollziehbar. Dies auch angesichts der Tatsache, dass mittlerweile alle Impfwilligen über 80, und damit die Gruppe der Hauptbetroffenen, eine erste Impfung erhalten haben, und es in dieser Altersgruppe z.B. im Landkreis Ebersberg aktuell keine Fälle mehr gibt“, so Landrat Robert Niedergesäß. Der Landrat begrüßt die angekündigten Erleichterungen für Geimpfte, kritisiert aber die pauschale Testpflicht für alle Schüler, die auch von vielen Eltern sehr kritisch gesehen werden. „Wenn dann, dann bitte nur Spucktests für die Schüler. Wir werden künftig versuchen, nur noch diese einzusetzen“, so Niedergesäß.

Dienstag, 6. April 2021

Am Dienstag, 6. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis drei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind elf neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 263 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5277 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4844 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 505 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 6. April, 0 Uhr bei 79,36. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 6. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 79,22. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19142 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7392 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,3 Prozent. 8604 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5426 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Im Rahmen einer Impfaktion an den Grundschulen, Förderzentren und in Kindertageseinrichtungen im Landkreis in den Osterferien, können Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher und andere Mitarbeitende dort über mobile Teams vor Ort eine Impfung erhalten. Eine Anmeldung dazu ist auch noch diese Woche möglich. Die mobilen Teams wurden aufgestockt und besuchen an 7 Tagen / Woche die Schulen und Einrichtungen.

Für morgen, Mittwoch, 7. April sind 1500 Dosen des Impfstoffs von Biontech angekündigt, dazu 400 von Moderna und 500 von Astrazeneca. Am kommenden Freitag, 9. April werden 1494 Dosen von Biontech, 300 von Moderna und 500 von Astrazeneca erwartet.

Dr. Marc Block, Koordinierungsarzt der niedergelassenen Ärzte im Landkreis weist darauf hin, dass jeder Haus- und Facharzt, der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnimmt, impfen kann und darf, unabhängig davon, ob der zu impfende Patient privat- oder gesetzlich versichert ist.

Damit bei den entsprechenden Inzidenzzahlen Präsenzunterricht möglich bleiben kann und zum gegenseitigen Schutz aller, die sich in der Schule treffen, werden Corona-Schnelltests ab dem Schulbeginn nach den Osterferien eine wichtige Rolle spielen.
Für die Schnelltests in den Schulen brauchen Schülerinnen und Schüler eine Einwilligungserklärung. Volljährige Schülerinnen und Schülern unterschreiben sie selbst. Bis zum 14. Geburtstag brauchen sie die Unterschrift von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, ab dem 14. Geburtstag müssen sie zusätzlich selbst unterschreiben.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 dürfen nur noch Schülerinnen und Schüler der Klassen, für die Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand vorgesehen ist, am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben oder einen aktuellen - nicht älter als 48 Stunden - negativen PCR- oder POC-Antigenschnelltest vorweisen, der durch medizinisch geschultes Personal etwa im Diagnostikzentrum durchgeführt worden ist. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht dann leider nicht mehr aus, was das Landratsamt bedauert.

Wer ein positives Ergebnis bei einem Antigen-Selbsttest erhalten hat, muss sofort Kontakte konsequent reduzieren und sich isolieren. Mit einem PCR-Test wird geklärt, ob das Ergebnis des Schnelltests korrekt war.

„Erfreulicherweise liegt die Inzidenz im Landkreis Ebersberg seit Wochen unter 100. Solange das so ist, können die Tests auch zuhause vorgenommen werden. Persönlich halte ich es auch ab einer Inzidenz über 100 für besser, wenn Eltern die Tests zuhause machen dürfen, denn viele Eltern sehen die Abstrich-Tests in den Schulen sehr kritisch, was ich nachvollziehen kann. Leider verfügen wir im Landkreis derzeit noch nicht über sogenannte einfachere Spucktests, diese wollen wir aber so schnell wie möglich auch bei uns zur Verfügung stellen“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Freitag, 2. April 2021

Donnerstag, 1. April 2021

Am Donnerstag, 1. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 16 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 36 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 265 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5209 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4774 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 512 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 1. April, 0 Uhr bei 64,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 1. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 75,05. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 17861 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7366 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 12,41 Prozent. 8106 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5232 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. Die Impfzahlen enthalten 557 Erst- und 458 Zweitimpfungen in der Kreisklinik.

Im Diagnostikzentrum in Ebersberg werden an den Ostertagen kostenlose Schnelltests angeboten für Personen, die keine Symptome und ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Sie können ohne Voranmeldung zu den folgenden Zeiten in das Diagnostikzentrum in Ebersberg kommen:

Freitag, 2.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr
Samstag, 3.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr
Sonntag, 4.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr
Montag, 5.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr.

Auf der Homepage des Landratsamtes findet man unter der Rubrik Corona-Tests weitere Testmöglichkeiten im Landkreis.

Die Corona-Hotline (08092) 85 16 16 ist am Karfreitag, 2. April von 10.00 bis 16.00 Uhr erreichbar und am Karsamstag, 3. April von 10.00 bis 14.00 Uhr. Am Ostersonntag und Ostermontag sind die Telefone nicht besetzt.

Die Hotline für Betriebe und Unternehmen erreicht man am Karfreitag und Karsamstag 2. und 3. April 2021 von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Die Hotline des Impfzentrums (08092) 86 31 40 ist auch an den kommenden Feiertagen wie üblich täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr zu erreichen.

Das sogenannte Control-Covid-Konzept war Thema eines Treffens zwischen Fachleuten der Bundeswehr und des Landratsamtes im dortigen Hermann-Beham-Saal. Das Konzept basiert auf Erfahrungen, die u.a. bei einem starken Infektionsgeschehen im Landkreis Berchtesgaden gesammelt wurden. Es beinhaltet unter anderem Abwasseruntersuchungen, die Erfassung der Sieben-Tage-Inzidenz auf Gemeindeebene und ein Angebot für Schnelltests mindestens zweimal pro Woche in jeder Gemeinde. Bei entsprechenden Werten sollen dann Lockerungen für Vereine, Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie etc. möglich sein. Die nächsten Schritte hin zu einer Realisierung des Konzepts werden in Projektgruppen erarbeitet, die bei dem heutigen Treffen gegründet wurden. Darüber hinaus ist eine Videokonferenz zur Einbeziehung der Bürgermeister in Vorbereitung. Der Erfolg der Strategie hängt von der Mitwirkung der Bevölkerung ab und Voraussetzung ist eine ausgeprägte Bereitschaft der Bürger, sich häufig und regelmäßig testen zu lassen.

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Kategorien: Corona