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Der Landkreis Ebersberg als vorbildlicher Waldbesitzer

Meldung vom 25.06.2020

Vertragsunterzeichnung zur Sicherung der Nachhaltigkeit

Vertragsunterzeichnung Körperschaftswalt.jpg

Der Landkreis Ebersberg ist Eigentümer von rund 45 Hektar Wald. Landrat Robert Niedergesäß und der Chef des Landwirtschaftsamtes (AELF) Dr. Georg Kasberger haben in Gegenwart weiterer Fachleute aus Naturschutz und Wald einen Vertrag über die Betriebsleitung und Betriebsausführung im Landkreiswald durch das AELF unterzeichnet. Vorausgegangen war eine gemeinsame Waldbesichtigung auf landkreiseigenen Waldflächen in der Katzenreuther Filze.

An zwei beispielhaften Waldflächen des Landkreises haben Fachleute der Forstbehörde, der unteren Naturschutzbehörde und Gutachter Christoph Schwer die Ergebnisse des druckfrischen Forstbetriebsgutachten vorgestellt. Die Forsteinrichtung im Körperschaftswald ist eine wesentliche Grundlage, um die im Bayerischen Waldgesetz vorgeschriebene vorbildliche Waldbewirtschaftung umzusetzen und deren Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Mit Blick auf die Planungsperiode 2020 bis 2039 wurden dazu der aktuelle Zustand des Landkreiswaldes erfasst und bewertet sowie geeignete Maßnahmen festgelegt, um ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielvorstellungen gerecht zu werden. Unter dem Aspekt, die besonderen Bedürfnisse des Landkreises angemessen zu berücksichtigen wurden auch naturschutzrelevante Punkte ermittelt und in eigenen Karten dokumentiert. Diese zweite Perspektive bei der Erstellung des Forstbetriebsgutachtens stellt eine Besonderheit und ein Novum dar und könnte deshalb auch als Bespiel für andere Körperschaftswälder in Bayern dienen. „Waldgebiete sind ein ökologisch wertvoller Landschaftsbestandteil in unserem Landkreis, der zu gut 37 % aus Wald besteht. Sie zu schützen, nachhaltig zu bewirtschaften und fit für eine sich verändernde Zukunft zu machen, ist eine sehr verantwortungsvolle Zukunftsaufgabe. In den Händen der Fachleute des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sind die Waldflächen des Landkreises sicher bestens aufgehoben,“ so Landrat Robert Niedergesäß.