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Firmen besucht – starke Betriebe im Landkreis Ebersberg

Meldung vom 14.07.2021

Landrat Robert Niedergesäß und Wirtschaftsförderer Augustinus Meusel haben ihre Besuche bei Firmen aus dem Landkreis nach einer Corona-Pause wieder aufgenommen. Begleitet werden sie von Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger und Abteilungsleiterin Brigitte Keller.

2021-07 Besuch bei der Kaffeerösterei Martermühle

Erstes Ziel war die Firma Hackl GmbH in Parsdorf. Sie bietet Leasing, Miete, Wartung und Reparatur von innovativen Spülsystemen, mobilen Küchen und Gastrotechnik an. Außerdem die Ausstattung von Großküchen. Fast alle Oktoberfestzelte, aber auch Alten- und Pflegeheime, Kliniken, Kantinen etc. sind Kunden der Firma. In ihrem Leistungsspektrum hat sie sowohl Geräte zum Herstellen von Gerichten als auch solche zum Fertiggaren von Convenience-Produkten unterschiedlichsten Fertigungsgrades für Großküchen. Landrat und Wirtschaftsförderer zeigten sich beeindruckt von Geschäftsmodell und Erfolg der Firma.

Nächste Station zusammen mit Grafings Bürgermeister Christian Bauer war die neue Zentrale der Kaffeerösterei Martermühle im Gewerbegebiet Schammach 2 in Grafing, die als Verstärkung des Stammhauses in Aßling dient. Peter Vit und Ralf Heincke betreiben sie - kaffeeverrückt und erfolgreich. Vor über zehn Jahren haben sich die beiden den Kaffee-Traum erfüllt und aus ihrer Leidenschaft einen Beruf gemacht. Ihren Ursprung hat die Martermühle in einem liebevoll restaurierten Bauernhof in Aßling. Seit 2019 ergänzt die moderne Zentrale in Grafing die Martermühle. Mit dem Espresso Autostrada – Espresso des Jahres im Crema Magazin 2020 - hat die Rösterei den „Autostrada-Kult“ über den Brenner geholt. Doch nicht nur die Italia-Sorten begeistern Kaffeefans. Die Klassik- und Bio-Sortimente bieten jedem Kaffeefreund die Lieblings-Röstung für seine Zubereitungsart, egal ob Filterkaffee, Siebträgermaschine bis hin zum Kaffeevollautomaten. Wobei bei allen Sorten gleichermaßen Wert gelegt wird auf Qualität, Transparenz, Nachhaltigkeit und direkten Handel. Mehr als 40 Sorten werden inzwischen pro Jahr im schonenden Trommelröstverfahren verarbeitet. Trotz aller Technik sei das Rösten noch immer ein Stück Handarbeit. Der Röstvorgang werde vom Röster überwacht und erst nach dessen persönlicher Prüfung abgeschlossen und diese Qualität könne man schmecken, berichten die Firmeninhaber. Davon überzeugten sich auch Landrat und Bürgermeister bei ihrem Besuch.

Landrat Robert Niedergesäß: „Der direkte Kontakt zu den Betrieben und Unternehmen und die Informationen vor Ort sind ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation mit der Wirtschaft in unserem Landkreis. Wo drückt der Schuh? Was läuft gut? Wo kann der Landkreis im Zweifelsfall unterstützen? Gemeinsame Gespräche und der Einblick in die Betriebsabläufe helfen die Anliegen der Wirtschaft in unserem Landkreis noch besser zu verstehen. Dabei ist für uns auch der enge Austausch mit den jeweiligen Gemeinden sehr wichtig.“
 


Auf dem Foto:
Im neuen Zentrum der Kaffeerösterei Martermühle in Grafing lassen sich Landrat Robert Niedergesäß und Abteilungsleiterin Brigitte Keller, Grafings Wirtschaftsförderer Tim Grebner und Bürgermeister Christian Bauer aus erster Hand von Peter Vit von der Kaffeerösterei Martermühle informieren.