Suche

Seniorinnen und Senioren mittendrin

Meldung vom 14.07.2021

Die Beiträge zum Ideenwettbewerb „Lebenswerte Kommune – Senioren mittendrin“ sind jetzt in einer gleichnamigen Broschüre veröffentlicht und den Kommunen vorgestellt worden.

Titel der Broschüre "Lebenswerte Kommune"

. Initiiert und ausgeschrieben hatte den Wettbewerb die Projektgruppe Demenz der Gesundheitsregion plus mit dem Ziel bereits praktizierte Lösungen und neuen Bedarf in den Gemeinden, Märkten und Städten des Landkreises zu erkennen.

 

„Als ständig wachsender Teil der Bevölkerung sind auch im Landkreis Ebersberg die Seniorinnen und Senioren eine Gruppe, deren individuelle Bedürfnisse sich schnell ändern können. Viele Menschen sind bis ins hohe Alter sehr rüstig, jedoch nimmt der Anteil vereinsamter und hilfebedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger zu. Für alle soll eine bestmögliche gesellschaftliche Teilhabe sichergestellt sein“, heißt es aus der Projektgruppe. 

 

Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine aller Art, Verbände, Kommunen, ehrenamtliche Organisationen, private Initiativen, kirchliche Gruppier-rungen, Unternehmen und Unternehmensverbände, Jugendinitiativen und –Gruppierungen, Schulen aus dem Landkreis Ebersberg wurden aufgefordert sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Die Reaktion war erfreulich positiv“, so Elfi Melbert, Leiterin der Gruppe. Über das Verfassen von Coronabriefen für Einsame in der eigenen Wohnung oder im Heim, viele gesellschaftliche Aktivitäten (Kirchencafe) bis hin zu einem voll funktionierenden Fahrdienst oder eine Rollstuhl-Wallfahrt hätten sich viele unterschiedliche Initiativen beworben. Sie seien nur sehr bedingt vergleichbar, zeigten aber generell ein starkes, ehrenamtliches, persönliches Engagement. Unterschiede wurden bei den jeweiligen personellen und materiellen Ressourcen festgestellt. „Aber für eine seniorengerechte Kommune wird jedes ehrenamtliche Engagement gebraucht“, so Melbert.

Kriterien bei der Bewertung der eingesandten Ideen waren deren Nachhaltigkeit, Umsetzungsgrad, Zugänglichkeit, die Einbeziehung der Betroffenen in die Projektplanung und -ausgestaltung, die Übertragbarkeit auf andere Kommunen und der Nutzen für schwerer beeinträchtigte Menschen etwa durch Demenz oder sehr hohes Alter.

Die Broschüre erhält man über die Rathäuser der Landkreiskommunen.
Unter  https://gesundheitsregionplus.lra-ebe.de/aktuelles/ kann man sie im Internet direkt herunterladen.
Die Veranstaltung zur Vorstellung der Broschüre wurde aufgezeichnet. Interessierte sind herzlich eingeladen sie digital unter oben genannten Link zu besuchen.