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7-Tage-Inzidenz

Weitere Informationen: Pressemitteilungen +++ 14. BayIfSMV +++ Amtsblatt +++ Corona-Newsletter

Zusammenfassung der wichtigsten Regelungen im Überblick

3-G-Regel

  • bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 benötig man für den Besuch von Innengastronomie, bei Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, Sport in geschlossenen Räumen, Krankenhausbesuchen und Beherbergungsaufenthalten einen negativen Testnachweis
  • Geimpfte und genesene Personen sowie Kinder bis 6 Jahre sind von der Nachweispflicht ausgenommen
  • In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig im Innen- und Außenbereich
  • Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz.
  • Die Einhaltung der 3G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

freiwilliges 2G, freiwilliges 3G plus

Ab 6. Oktober können Betriebe und Veranstalter freiwillig 2G (Geimpfte und Genesene) oder 3G plus (Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete) einführen und erhalten im Gegenzug Erleichterungen. Es gelten folgende Regeln:

  • Freiwilliges 2G/3G plus ist in allen Bereichen möglich, in denen bisher 3G gilt.
  • Wo 2G/3G plus gilt, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Etwaige Personenobergrenzen entfallen. Die Alkoholverbote bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden aufgehoben.
  • Voraussetzung ist ein strenges Zugangsregime (Zugangshindernisse, Kontrollen mit Identitätsfeststellung etc.).Missbrauch ist nicht nur bußgeldbewehrt; wer nicht kontrolliert riskiert auch die allgemeine gewerberechtliche Zuverlässigkeit.
  • Kinder und alle Schüler haben unabhängig von ihrem persönlichen Impfstatus zu freiwilligem 2G/3G plus Zutritt.

Allgemeine Bestimmungen im Landkreis Ebersberg

  • Kontaktbeschränkungen entfallen
  • in Innenräumen besteht eine generelle Maskenpflicht (OP-Maske). Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind.
  • Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen)
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos
  • bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen
  • Für folgende Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse etc.) gilt:

    • Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.
    • Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
    • Es sind maximal 25.000 Personen zulässig. Dies entspricht dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 10. August 2021.
    • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.
    • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist. Hierzu wird es daher auch einen Bußgeldtatbestand für Veranstalter und Teilnehmer geben.
    • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.

  • Gottesdienste und Versammlungen innen nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G). Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot.
  • Die coronabedingte Sperrstunde in der Gastronomie entfällt
  • Beherbergung: es gilt 3G und Maskenpflicht. Tests dürfen maximal 72h alt sein
  • Bei Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Es gilt Maskenpflicht
  • Beschäftigte in Pflegeheimen, Krankenhäusern etc. müssen sich, soweit sie nich geimpft oder genesen sind, zwei Mal pro Woche einer Testung unterziehen
  • Regelungen der Kreisklinik Ebersberg finden Sie hier.

Regelungen für Schulen und Kitas

  • In den Schulen findet Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen statt
  • Die inzidenzunabhängige Maskenpflicht nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes entfällt ab dem 4. Oktober 2021.
  • In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.
  • An Grund- und Förderschulen soll es zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) geben.
  • An weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt werden
  • Die Anordnung einer Quarantäne von Kontaktpersonen ist möglichst auf wenige Fälle zu beschränken.
  • Bei Infektionsfall in der Klasse, soll anders nicht immer für die gesamte Klasse Quarantäne festgelegt werden - Quarantäne nach Augenmaß. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall.
  • Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige sind regulär geöffnet - Angebot für zweimal wöchentliche Testungen für betreute Kinder

Weitere Informationen zum Schulbesuch und KiTa-Besuch

Krankenhausampel

Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:

  • Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.
  • Kontaktbeschränkungen.
  • Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule).
  • Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.

Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Eine Übersicht der wichtigsten Regelungen finden Sie beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft.

Die Regelungen im Wortlaut können Sie auch der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) entnehmen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auch beim Bayerischen Ministerium des Inneren.

Nachweis Test

Ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund:

  • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde
  • eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde
  • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde

Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder sind ausgenommen.

Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19:

Ab dem Tag 15 nach der abschließenden Impfung durch Vorlage eines Impfnachweises in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument.

Nachweis Genesene:

Vorlage eines Dokuments (schriftlich oder elektronisch), aus dem die zugrundeliegende positive Testung (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), die mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt, hervorgeht.

  • ausreichend ist die Vorlage des positiven Ergebnisses der PCR-Testung durch das Labor (der Nachweis eines anschließenden negativen Tests ist in der Regel nicht erforderlich!)
  • hilfsweise: Bescheinigung über die Anordnung der Isolation nach einem positiven PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2

Genesene Personen, bei denen die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt, und die eine Erstimpfung gegen COVID-19 erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt.

  • Nachweis durch Vorlage eines länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die Erstimpfung hervorgeht
  • eine mind. 14-tägige Wartezeit ist hier nicht erforderlich

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