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Hochwasserrückhaltebecken "Spiegelbachweiher", Gemeinde Moosach; Planfeststellungsverfahren nach § 68 WHG

Meldung vom 15.04.2019

Hochwasserrückhaltebecken "Spiegelbachweiher", Gemeinde Moosach; Planfeststellungsverfahren nach § 68 WHG (einschließlich Umweltverträglichkeitsprüfung) Az.: 641-2 Moosach/Gemeinde

Die Gemeinde Moosach plant die Errichtung eines Dammes (max. Höhe: 5,10 m, max. Breite: 36,15 m, Länge: 153,84 m) nördlich des Spiegelbachweihers (Fl.-Nrn. 1294/3, 1295, 1297, 1406, 1407, 1445, 1462, 1467 der Gemarkung Moosach), um im Tal des Spiegelbaches ein Hochwasserrückhaltebecken zu schaffen, das dazu beiträgt, den Hochwasserschutz für den Ort Moosach zu verbessern. Das Fassungsvolumen des Rückhaltebeckens beträgt ca. 45.000 m³.

Diese Hochwasserschutzmaßnahme ist eine Maßnahme aus dem Hochwasservorsorgekonzept zum Schutz der Gemeinde vor einem 100-jährlichen Hochwasser; zur Vervollständigung des HQ100-Schutzes ist nach derzeitigem Stand künftig die Errichtung von drei weiteren Hochwasserrückhaltebecken vorgesehen.

Der geplante Dammbau steht gemäß § 67 Abs. 2 Satz 3 WHG einem Gewässerausbau gleich, sodass er gemäß § 68 Abs. 1 WHG der Planfeststellung durch das Landratsamt Ebersberg bedarf. Im Verfahren werden alle anderen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen, deren das Vorhaben bedarf, mit erteilt (Konzentrationswirkung der Planfeststellung). Parallel dazu ist als unselbständiger Teil des Planfeststellungsverfahrens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in den folgenden Unterlagen:

Bekanntmachungstext

Antragsunterlagen des Ingenieurbüros Dippold+Gerold vom 25.08.2017:

Inhaltsverzeichnis

​Erläuterungsbericht

​Kostenberechnung

​Hydrologische Berechnung

​Hydraulische Berechnung

​Pläne

​Grunderwerbsplan und -verzeichnis

​Bodengutachten

​Landschaftspflegerischer Begleitplan

​Umweltverträglichkeitsstudie

Standsicherheitsnachweis

​Detailkarte Ü-Gebiet

​Bauwerksverzeichnis


Gutachten/Stellungnahmen:

​Gutachten WWA vom 12.03.2018

Stellungnahme WWA vom 18.10.2018

Stellungnahme UNB vom 30.01.2018

Stellungnahme UNB vom 10.04.2018

​Stellungnahme UNB vom 17.09.2018