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Ambrosia artemisiifolia

Achtung ! Ambrosia artemisiifolia in unserem Landkreis nachgewiesen

Warum so wichtig?

Die Pflanze verursacht schwere Allergien, besonders durch den in großen Mengen produzierten Blütenstaub (Pollen) und auch durch Hautkontakt mit dem Blütenstand.

Wie sieht die Pflanze aus und wo kommt sie vor? Woran kann ich sie erkennen?

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Ambrosia artemisiifolia, das beifußblättrige Traubenkraut ist eine aus Nordamerika eingeschleppte Ruderalpflanze, deren Verbreitung in Deutschland stark zugenommen hat.

Ambrosia ist ein einjähriges Kraut und kann je nach Standort zwischen 30 und 180 cm hoch werden. Die Ambrosia ist im Jungpflanzenstadium leicht mit Acker-Hundskamille, Tagetes und wilder Möhre, im Wachstumsstadium mit gemeinem Beifuß, einjährigem Beifuß und weissem Beifuß zu verwechseln.

Ambrosiapflanzen findet man in Hausgärten in Blumenrabatten und in der freien Landschaft besonders oft auf offenen Flächen im Feld, am Feld- oder Straßenrand.

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Charakteristisch sind bei Ambrosia der traubenförmige Blütenstand am Ende der Sprossachse mit nach unten hängenden Blütenköpfen.

Die Pflanze hat meist einen gedrungenen Wuchs, die Blätter sind beidseitig grün mit heller Nervatur und doppelt fiederteilig gestielt.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist der meist leicht rötliche und stark verzweigte Stängel. Sehr gutes Bildmaterial zur Bestimmung der Ambrosia kann auch auf den Internetseiten www.ambrosia.de und www.ambrosiainfo.de abgefragt werden.

Was tun?

Wenn die Ambrosia im Garten vorhanden ist, muss die Pflanze unverzüglich beseitigt werden. Die Pflanze muss mitsamt der Wurzel ausgerissen werden. Ein Abschneiden der Ambrosia verhindert nicht, dass die Pflanzen wieder an der Stängelbasis austreiben und neue Blüten bilden. Beim Entfernen unbedingt Handschuhe (z. B. Einweghandschuhe) und Atemschutzmaske (Halbmaske) tragen.

Die Pflanze kann im Plastikbeutel sicher verstaut in der Mülltonne entsorgt werden.

Keinesfalls darf Ambrosia auf den Kompost, Biotonne oder Grüngutsammelstellen gegeben werden, da hier eine Verbreitung durch Samen möglich ist.

Wer kann mir bei Rückfragen weiterhelfen?

Harald Käsbauer im Landratsamt Ebersberg unter Tel: 08092-823-180

Fax: 08092-823-9180 oder e-mail harald.kaesbauer@lra-ebe.de

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Liebe Gartenfreunde, Willkommen zu unserem ersten Newsletter!

Zuerst möchte ich Ihnen ein paar Lebewesen des Jahres 2022 vorstellen:

Unter den ausgewählten Pflanzenarten sind sicher die Rotbuche als Baum , die Einbeere als Blume des Jahres und für uns Gärtner das Japan-Berggras als Staude dund der Mais als Gemüse des Jahres hervorzuheben.

Bei den Tieren setzte sich u.a. der Wiedehopf als Vogel des Jahres und der Kaisermantel als Schmetterling des Jahres durch.

Die Streuobstwiese wurde letztes Jahr ins bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen

Streuobstwiesen sind in den letzten Jahrzehnten durch Nutzungsaufgaben oder gestiegenem Flächenverbrauch immer seltener geworden, vielerorts sind sie gefährdet.

Dabei besitzen sie ein hohen ökologischen Wert als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sowie auch einen besonderen, kulturellen Wert, was auch die Aufnahme als Immaterielles Kulturerbe begründet: „Im Kern des Streuobstanbaus stehen die arbeits- und zeitintensive Pflege und Bewirtschaftung der Wiesen sowie die Obstverarbeitung. Traditionelle Handwerkstechniken sind dabei fester Bestandteil der Praxis. Der Streuobstanbau umfasst auch verschiedene Bräuche und Rituale wie beispielsweise die Neupflanzung von Bäumen bei Geburten und zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie Streuobst-, Apfelwein-, oder Obstblütenfeste. Für den Erhalt des Streuobstanbaus unabdingbar ist neben dem landwirtschaftlichen Wissen und den dazugehörigen Handwerkstechniken auch das Wissen über tausende gezüchtete Obstsorten und den richtigen Standorten für den Anbau.“

Auch der Freistaat Bayern reagiert auf die wiedergewonnene Wertschätzung von Streuobstwiesen mit dem Bayerischen Streuobstpakt, der als Ziel auch die finanzielle Förderung der Neuanlagen von Obstwiesen vorsieht und einem Streuobst-Ideenwettbewerb (www.streuobst-blueht.de/wettbewerb/) , in dem innovative Ideen zur Nutzung und Wertsteigerung von Streuobst gesucht und ausgezeichnet werden sollen.

Veranstaltungen und Seminare können derzeit nach aktuellem Stand leider wieder nicht in gewohnter Form stattfinden.

Ans Herz kann ich Ihnen aber das diesjährige Programm unseres Waldmuseums Ebersberg www.museumwaldundumwelt.de ans Herz legen.

Verschiedene andere Institutionen und Verbände bieten für die nächsten Monate Veranstaltungen an, aber ob und in welcher Form diese abgehalten werden können, kann keiner voraussagen:

Hochschule Weihenstephan - Freizeitgartenbau:

Veranstaltungen 2022 www.hswt.de/weihenstephanergaerten/freizeitgartenbau.html

Landesanstalt für Wein- und Gartenbau – Bayerische Gartenakademie:

Seminarprogramm 2022 - www.lwg.bayern.de/gartenakademie/

Botanischer Garten München :

Veranstaltungen:  (www.botmuc.de)

Als Alternative bieten sich derzeit Online-Seminare an. Auf einige möchte ich kurz hinweisen.

Bei Interesse sollten Sie sich baldmöglichst beim jeweiligen Veranstalter anmelden:

Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. www.gartenbauvereine.org:(nur für Mitglieder der Gartenbauvereine)

11.01.2022        „Dauerhafte Freude an meinen Zimmerpflanzen“

08.02.2022        „Küchen-Bokashi – wertvoller Dünger für Ihre Kübel, Tröge und den Garten“

Fortsetzung der Online-Seminarreihe „Klimawandel“

26.01.2022        „Klimawandel – Gemüsebau“

23.03.2022        „Klimawandel – Boden & Düngung“

30.03.2022        „Klimawandel – Ökologischer Anbau“

 

ÖBZ München e.V. www.oebz.de  

10.02.2022:      Das 3 x 3 der Vielfaltsgärtnerei – Tomate, Paprika, Chili & Kartoffeln

18.02.2022:      Wer zwitschert da? Häufige Standvögel am Gesang erkennen

22.02.2022:      Garten-Basics: Erfolgreich gärtnern

 

Die Gesellschaft für Gartenkultur Oberbayern e.V. bietet ebenfalls interessante Online-Seminare an www.gartengesellschaft.de/index.php/jahresprogramm-mitte

Eine Anmeldung ist leider auf der Homepage nicht freigeschaltet. Daher bei Interesse direkt beim Veranstalter anfragen: Programm Gartengesellschaft e.V. 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr! Ihr Harald Käsbauer Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege

Auszeichnung "Naturgarten - Bayern blüht"

Natur im Garten zu fördern, ist das Anliegen der bayernweiten Initiative „Naturgarten – Bayern blüht“. Ausgezeichnet werden mit rautenförmiger Plakette und Urkunde solche Gärten, die bestimmte naturnahe Kriterien erfüllen. Für die Auszeichnung überprüfen drei Jury-Mitglieder die Einhaltung der Kriterien mit Ihnen bei einem Rundgang im Garten.

Anmeldung und Ablauf

1. Anmeldung

Melden Sie sich für die Auszeichnung ihres Engagements beim örtlichen Gartenbauverein, beim Kreisverband oder beim Kreisfachberater am Landratsamt an.

2. Gartenrundgang

Bei einem gemeinsamen Gartenrundgang schauen sich zwei Prüfer gemeinsam mit Ihnen die Erfüllung der Kriterien nach der bayernweiten Vorgabe an.Der Termin wird natürlich   mit Ihnen abgestimmt und selbstverständlich stehen Ihnen die Prüfer mit Beratung rund um den Garten zur Verfügung.

3. Beantragung der Plakette und Urkunde

Sind die geforderten Punkte erfüllt, werden Plakette und Urkunde beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. beantragt. Dabei fällt die unten aufgeführte Unkostenpauschale an.

Werden die Kriterien nicht erfüllt kann leider keine Plakette beantragt werden. Die Prüfung kann selbstverständlich wiederholt werden.     

4. Überreichung der Auszeichnung

Plakette und Urkunde werden Ihnen von den Prüfern überreicht und Sie so für Ihr Engagement ausgezeichnet.

Mit erfolgreicher Auszeichnung verpflichten Sie sich, die Kriterien von „Naturgarten – Bayern blüht“ auch zukünftig einzuhalten. Urkunde und Plakette können nach Ermessen der zuständigen Prüfer wieder eingezogen werden, wenn grobe Verstöße gegen die Kriterien festgestellt werden.

                                 

Kriterien für die Auszeichnung

Diese können Ihnen als Leitfaden und zur Orientierung für die Anlage und Bewirtschaftung Ihres naturnahen Gartens dienen. Sie gliedern sich in drei Gruppen:

1. Kernkriterien, die alle erfüllt sein müssen

·         Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel (natürliche und Bio-Mittel erlaubt) 

·         Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger (natürliche und Bio-Dünger erlaubt)

·         Verzicht auf Torf (auch in Blumenerden)

·         Vorhandensein einer hohen ökologischen Vielfalt (Biodiversität)

2. Naturgartenelemente (hier sind 7 Smileys zu erfüllen: 😊 teilweise erfüllt, 😊 😊 ganz erfüllt )

       

😊 😊     Blumen, blühende Stauden, Insektennahrungspflanzen

😊 😊     Gebietstypische Sträucher und Gehölze

😊 😊     Laubbäume

😊 😊     Vielfalt der Lebensräume

😊 😊     Wiese oder Wiesenelemente

😊 😊     Wildes Eck

😊 😊     Zulassen von Wildkraut

3. Bewirtschaftung und Nutzgarten

😊 😊      Gemüsebeet und Kräuter

😊 😊      Kompostherstellung und -Nutzung

😊 😊      Mischkultur – Fruchtfolge – Gründüngung – Mulchen

😊 😊      Nützlingsunterkünfte

😊 😊      Obstgarten und Beerensträucher

😊 😊      Regenwassernutzung und Bewässerung

😊 😊      Umweltfreundliche und regionaltypische Materialwahl

Aufwandspauschale nach einheitlicher bayernweiter Vorgabe:

·         Mitglieder eines Gartenbauvereins 40€
(Aufwandspauschale erhält der Kreisverband Ebersberg für Gartenkultur und Landespflege e.V.)

·         Nicht-Gartenbauvereins-Mitglieder 80€
(Bayernweit einheitliche Pauschale, die der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.  in Rechnung stellt)

Hinweis: Als Gartenbauvereinsmitglied genießen Sie viele Vorteile und Vergünstigungen. Der Jahresbeitrag ist erstaunlich gering. Es lohnt sich, werden Sie Mitglied!

Das Natur-Zertifizierungs-Team in unserem Landkreis

Nur von der Bayerischen Gartenakademie qualifizierte Personen dürfen die Auszeichnung zum „Naturgarten – Bayern blüht“ prüfen.

In unserem Landkreis Ebersberg sind dies (Bild von links):

Renate Zickenheimer aus Grafing, Harald Käsbauer Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege, Susanne Kneidl aus Steinhöring

Herr Burkhardt Sachgebietsleiter
08092 823 177
08092 823 9177
Sparkassengebäude R-Nr. 236
 
Landratsamt Ebersberg
Naturschutz und Landschaftspflege

Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg +49 8092 823 0 +49 8092 823 210 E-Mail versenden Kartenansicht

Öffnungszeiten

Servicezeiten des Empfangs
Montag, Dienstag, Mittwoch 7:30 - 17:00 Uhr
Donnerstag 7:30 - 18:00 Uhr
Freitag 7:30 - 12:30 Uhr
Bitte vereinbaren Sie einen Termin!