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Bildung für Personen mit Migrationshintergrund

Integration ist als Querschnittsaufgabe und gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen. Im Rahmen der Integrationsarbeit erfolgt eine strukturierte Vernetzung aller landratsamtsinternen und externen Akteure.
Im Landkreis Ebersberg leben Menschen aus über 140 verschiedenen Herkunftsstaaten. Dabei kommt der größte Teil der Zuwanderer aus dem europäischen Raum. Anhand aktueller Zuwanderungszahlen werden die benötigten Integrationsangebote für den Landkreis vorausschauend konzipiert. Hierbei bedarf es einer besonderen Betrachtung der Bedarfs- und Angebotsstruktur, z.B. bei Sprachkursen und schulischen Sprachförderangeboten, um für alle Gemeinden und alle Altersgruppen die benötigten Angebote sicherzustellen. Für den Landkreis sollen auf diese Weise alle wichtigen Strukturen geschaffen werden, die für eine zeitnahe sprachliche und gesellschaftliche Integration von Zuwanderern benötigt werden. Für jene, die nicht schon mit einem Arbeitsplatzangebot in den Landkreis zugezogen sind, liegt neben der sprachlichen und sozialen Integration der Schwerpunkt auf einer Eingliederung in den hiesigen Arbeitsmarkt. Hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Bildungsträgern, Jobcenter, der Agentur für Arbeit und dem Regionalmanagement.
Anhand des Gesamtüberblicks werden Einschätzungen zu Integrationsprojekten im Landkreis erstellt und bei Bedarf deren Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet.

Im Aufbau befindet sich das Dolmetschernetzwerk, mit dessen Hilfe Verständigung für die Neuzugewanderten und auch für die Zuständigen z.B. im Jobcenter und Ausländerbehörde möglich bzw. erleichtert wird.
Um Neuzugewanderten eine Erstorientierung zu geben, wird ein Willkommensflyer erstellt und über Kommunen, Schulen etc. zur Verfügung gestellt.
Jugendliche und junge Erwachsene ohne Ausbildungsplatz, die die Berufsschule besuchen, sollen insbesondere durch den Ausgleich sprachlicher Defizite ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessern. Zielgruppe sind insbesondere berufsschulpflichtige Jugendliche mit Migrationshintergrund (z. B. junge Asylsuchende und Flüchtlinge, EU-Migranten).
Im Rahmen einer Berufsintegrationsklasse (BIK) sollen sie eine gezielte Berufsvorbereitung (in kooperativer Form) mit verstärkter Sprachförderung und sozialpädagogischer Betreuung erfahren, um vorhandene Sprachdefizite auszugleichen und die erforderliche Ausbildungsreife zu erlangen.
Das Staatliche berufliche Schulzentrum Wasserburg am Inn übernimmt für den Landkreis Ebersberg in Kooperation mit dem Berufsbildungswerk St. Zeno und Schloss Zinneberg die Berufsintegrationsklassen zur Beschulung von unbegleiteten Minderjährigen.
Frau Simic Sachbearbeiterin
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U.83
 
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