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Förderung nach den Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR)

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gewährt nach Maßgabe der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien - LNPR  Zuwendungen für Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung geschützter und schutzwürdiger Flächen und Einzelbestandteile der Natur.

 

Welchen Zweck verfolgen landschaftspflegerischen Maßnahmen?  

- der Naturhaushalt und das Landschaftsbild sollen nachhaltig gesichert und verbessert 
  werden,
- die Lebensräume und Lebensbedingungen heimischer Tier- und Pflanzenarten sollen 
  erhalten, verbessert und neu geschaffen werden,

- die vielgestaltigen, charakteristischen Landschaften Bayerns sollen bewahrt und

- die natürliche Erholungseignung der Naturparke erhalten und verbessert werden.

 

Auf welchen Flächen können Zuwendungen gewährt werden?

z.B.:

- Gebiete des Europäischen ökologischen Netzes Natura 2000,

- Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung,

- Naturparke,

- Naturdenkmäler,
- Landschaftsbestandteile,
- Naturschutzgebiete,

- Biosphärenreservate,
- Flächen und Einzelbestandteile der Natur, die in der Biotopkartierung erfasst oder die 
  Lebensräume von Pflanzen- und Tierarten der „Roten Listen“ sind.

 

Welche Maßnahmen werden gefördert?

z.B.:
- Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege, Entwicklung und Neuschaffung von ökologisch
  wertvollen Lebensräumen sowie spezielle Artenschutzmaßnahmen für im Bestand
  gefährdete heimische Tier- und Pflanzenarten,
- Maßnahmen zur Verringerung und Vermeidung von Beeinträchtigungen und Störungen in
  ökologisch sensiblen Gebieten,
- der Erhalt und die Entwicklung von kulturhistorisch geprägten, naturnahen Landschaften,
- das Wiederherstellen natürlicher oder naturnaher Standort- und Lebensbedingungen,
- Maßnahmen und Einrichtungen für aktives Naturerleben und Naturvermittlung

 

Wer erhält eine Zuwendung?

 

Zuwendungsempfänger können sein:
- kommunale und Körperschaften des öffentlichen Rechts und deren Zusammenschlüsse,
- Landschaftspflegeverbände sowie Vereine und Organisationen, die sich satzungsgemäß
  dem Naturschutz und der Landschaftspflege widmen,
- anerkannte Naturschutzverbände,
- Eigentümer oder Besitzer der für Maßnahmen vorgesehenen Grundstücke.

 

Wie hoch ist eine Zuwendung?

 

Zuwendungen werden gewährt, wenn die förderfähigen Gesamtkosten 2.500 € übersteigen. In der Regel wird ein Zuschuss bis zu einem Höchstsatz von 70 % gewährt, in Ausnahmefällen auch bis 90 %.  
Maßnahmen wie z.B. die Anlage von Kleingewässern, Feldgehölzen, Streuobstwiesen, Alleen etc. mit Gesamtkosten unter 2.500 € können evtl. über sogenannte Kleinstmaßnahmen gefördert werden.

 

Wo wird der Antrag gestellt?

 

Anträge werden beim Landratsamt Ebersberg – untere Naturschutzbehörde eingereicht und von der höheren Naturschutzbehörde – Regierung von Oberbayern bewilligt.


Herr Burkhardt Sachbearbeiter
08092 823 177
08092 823 9177
Sparkassengebäude R-Nr. 236
 
Herr Erl Sachbearbeiter
08092 823 625
08092 823 9625
Sparkassengebäude R-Nr. 243
 
Frau Haber Sachbearbeiterin
08092 823 221
08092 823 9221
Sparkassengebäude R-Nr. 238
 
Frau Holzmann Sachbearbeiterin
08092 823 174
08092 823 9174
Sparkassengebäude R-Nr. 244
 
Herr Mühlbacher Sachbearbeiter
08092 823 369
Sparkassengebäude R-Nr. 243
 
Landratsamt Ebersberg
Naturschutz und Landschaftspflege

Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg +49 8092 823 0 +49 8092 823 210 E-Mail versenden Kartenansicht

Öffnungszeiten

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Donnerstag 7:30 - 18:00 Uhr
Freitag 7:30 - 12:30 Uhr
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