Informationen über die Asiatische Tigermücke und Tipps zur Vorbeugung
Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung. Im Landkreis Ebersberg wurde im Jahr 2024 ein erster Nachweis einer Tigermücke bestätigt.
Grund zur Sorge besteht derzeit jedoch nicht! Das Risiko einer Krankheitsübertragung ist in Deutschland aktuell gering. Erkrankungen wie Dengue-, Chikungunya- oder West-Nil-Fieber werden nur vereinzelt von Reiserückkehrern eingeschleppt. Eine Übertragung durch die Tigermücke ist nur im Sommer möglich und setzt zudem voraus, dass diese zuvor einen infizierten Menschen gestochen hat. Wer glaubt, eine Tigermücke hätte zugestochen, kann also gelassen bleiben. Sollten allerdings zwei bis drei Wochen nach dem Stich grippeähnliche Symptome auftreten, sollte ein Arzt informiert werden.
Wichtig ist vor allem, eine dauerhafte Ansiedlung der Tigermücke zu verhindern. Sie legt ihre Eier bevorzugt an der Innenseite wassergefüllter Gefäße oberhalb der Wasserlinie ab. Daher gilt:
Wasseransammlungen vermeiden: Blumenuntersetzer, Gießkannen, Grabvasen oder Ähnliches mindestens einmal wöchentlich leeren und unbenutzte Gefäße entfernen.
Regentonnen abdichten: mit einem Deckel oder Mückennetz sichern.
Stehendes Wasser richtig entsorgen: nicht in den Gully, sondern auf eine Wiese schütten – sonst verbreiten sich Larven im Abwassersystem.
Es sind kleine, aber sehr wirkungsvolle Maßnahmen, denn der Flugradius der Tigermücke beträgt nur etwa 200 Meter.
Die Asiatische Tigermücke ist leicht zu erkennen:
· schwarz-weiß geringelter Körper und Beine
· charakteristische weiße Linie von Kopf bis Brustkorb
· Sie ist zudem vor allem tagaktiv und durch ihr aggressives Stechverhalten besonders lästig.
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